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In vielen Ländern Europas besteht Lichtpflicht beim Auto, in Deutschland zumindest eine Empfehlung. Mit LED-Tagfahrleuchten kommt man jetzt sicherer durch den Straßenverkehr.

Autobahn, 120 km/h auf dem Tacho, regennasse Fahrbahn, die Gischt spritzt bis zur Seitenscheibe. Den Lastwagen vorne überhole ich jetzt - huch, wo kommt denn plötzlich der Hintermann her? Viele Autofahrer kennen das Problem mit anderen Verkehrsteilnehmern, die tagsüber partout ihr Licht nicht einschalten wollen, nicht mal bei richtig schlechten Sichtverhältnissen.

Dabei existiert in Deutschland schon lange die Empfehlung, tagsüber immer das Licht einzuschalten. Verschiedene Studien belegen, dass Licht am Auto auch am Tag für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgt - nicht nur bei Regen oder Nebel. Andere Verkehrsteilnehmer sehen einen mit Licht immer etwas früher, deswegen besteht bei Motorrädern schon seit vielen Jahren Lichtpflicht.

Und bei PKWs In Deutschland steht das Fahren ohne Licht noch nicht unter Strafe, in vielen europäischen Ländern dagegen schon - zum Beispiel in den Nachbarländern Tschechien, Polen und Dänemark. Dort ist das Fahren ohne Licht richtig teuer, wenn man erwischt wird. In Dänemark kostet der Verkehrsverstoß 70 Euro, in Norwegen und Estland sogar 190 bzw. 192 Euro.

In Deutschland ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Tagfahrlicht zum Gesetz wird. Bisher gab es immer ein Standardargument der Tagfahrlicht-Gegner: zu teuer und umweltschädigend, weil mit angeschaltetem Abblendlicht rund 0,15 Liter Benzin pro 100 Kilometer mehr verbraucht wird.

Hier kommt aber nun die LED-Technologie ins Spiel: Mit LED-Leuchten als sogenannte „Tagfahrleuchten“ fährt man besonders stromsparend, die Leuchten haben zudem eine extrem hohe Lebensdauer - und werden auch in fast allen Ländern mit Lichtpflicht als Alternative zum Abblendlicht geduldet. Der Vorteil ist klar: „Tagfahrleuchten erzeugen keinen messbaren Mehrverbrauch und überstrahlen schwächere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger sowie Fahrrad- und Motorrad-Fahrer nicht“, schreibt der ADAC in einer Empfehlung.

Diese speziellen Tagfahrleuchten dürfen nur an der Fahrzeugfront montiert sein und gehen automatisch an, wenn die Zündung betätigt wird und die Hauptscheinwerfer aus sind. Die Lichtstreuung ist ebenfalls eine andere als beim normalen (Abblend-)Licht: Da es darum geht, andere Verkehrsteilnehmer auf einen selbst aufmerksam zu machen, strahlen die Tagfahrleuchten auch über die Blendgrenze, leuchten dafür aber die Fahrbahn nicht so gut aus.

Bei diffusen Lichtverhältnissen, bei Dämmerung, Regen oder gar Nebel ist also weiterhin das Abblendlicht ratsam, neuere PKW steuern das aber dann automatisch per Dämmerungssensor. Natürlich kann man Tagfahrleuchten an älteren Modellen nachrüsten. Bei neuen Fahrzeugmodellen sind in Deutschland automatische Tagfahrleuchten sogar schon seit Februar 2011 Pflicht.

 

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