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Übung macht den Meister

Fahrsicherheitstrainings machen Autofahrer nicht nur zu besseren Verkehrsteilnehmern, sie werden oft auch von der KFZ-Versicherung honoriert. Wer ein solches Training absolvieren will, sollte sich aber vorher schon mal darüber Gedanken machen, was er überhaupt will.

Der Begriff „Fahrsicherheitstraining“ setzen viele automatisch mit Rennfahren gleich - brauche ich selbst denn so etwas? Ich fahre doch meistens langsam und umsichtig! Die Antwort muss freilich jeder für sich selbst finden. Tatsache ist, dass ein Fahrsicherheitstraining allen Autofahrern wichtige Ansatzpunkte vermittelt, die für erhöhte Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.

Die Preise für ein solches Training schwanken stark je nach Anbieter. Der ADAC betreibt beispielsweise mehrere Fahrsicherheitszentren, bei denen man Tageskurse buchen kann. Eintägige Einheiten sind je nach Anbieter ab 100 Euro zu haben, nach oben gibt es keine Grenzen - am besten man vergleicht Angebote und vor allem deren Inhalte. Ein gutes Fahrsicherheitstraining sollte seinen Teilnehmern in jedem Fall die richtige Sitzposition im Auto, das Bremsen, das Ausweichen von Hindernissen, das „Einfangen“ des Autos beim Schleudern und ein wenig Theorie vermitteln.

Oft bieten auch Autohersteller Fahrsicherheitstrainings an - teilweise bei Eis und Schnee, in der Wüste oder auf Rennstrecken. Dabei geht es manchmal eher um den Spaß am Extremen - das sollte Teilnehmern solcher eher exotischen Angebote vorher bewusst sein. Wer zum Beispiel für ein Winterfahrtraining auf eine tiefverschneite Eispiste fährt, dem sollte klar sein, dass er dabei andere Inhalte vermittelt bekommt, als auf einer normalen Fahrsicherheitsstrecke.

Ein Vorteil der Trainings: Viele Autoversicherungen bieten besondere Rabatte ein, wenn man mit dem eigenen Auto teilnimmt. Die Überlegung der Versicherer ist klar: Wer mit seinem eigenen Auto übt, fährt hinterher sicherer und baut weniger Unfälle - das wird honoriert. Das eigene Auto ist bei Fahrsicherheitstrainings natürlich ganz normal versichert, auch wenn die Einheit auf einer abgesperrten Strecke stattfindet. Wer sicher gehen will, spricht das vorher mit seiner Versicherung ab und klärt schon mal entsprechende Rabattangebote.

Ohnehin macht es am meisten Sinn, ein solches Training mit dem eigenen PKW (oder zumindest einem baugleichen) zu absolvieren - den lenkt man schließlich ja sonst auch auf der Straße. Außerdem verhält sich jedes Auto in Extremsituationen anders. Das richtige Gefühl für den eigenen Wagen zu haben, ist immens wichtig. Die Belastungen für das eigene Gefährt halten sich bei solchen Trainings übrigens in Grenzen: Der Reifenabrieb ist beispielsweise oft gleich null, weil die Einheiten auf bewässerter Straße und oft auf Anti-Haft-Asphalt stattfinden, damit die Autos auch bei geringer Geschwindigkeit schon in den Grenzbereich kommen können.

Wichtig auch: Bei Fahrsicherheitstrainings geht es nie um Geschwindigkeit. Nachwuchs-Schumis sind also fehl am Platz. Das Ziel ist, das eigene Auto im Grenzbereich kennen zu lernen um dann entsprechend richtig reagieren zu können. Dabei werden Extremsituationen sowohl bei sehr niedrigen als auch bei höheren Geschwindigkeiten trainiert.

 

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