Gartenwetter Deutschland

Hannover Osnabrück Oldenburg Göttingen Lüneburg Cuxhaven

Erklärung der Gartensymbole

sonnig Frühling/Sommer
sonnig Herbst
sonnig Winter
wolkig
nebelig
leichter Regen
Regen
starker Regen
Gewitter / Sturm
Frost
Schneefall
starker Schneefall
Schneesturm
loading
Gartenwetter

Unsere Garteninfos im August

Im August können Sie stark wachsende Hecken noch einmal in Form bringen, Trockensträuße schneiden und Blütenstauden teilen. Hier finden Sie einen Überblick über alle wichtigen Aufgaben.


    • Stark wachsende Hecken schneiden

      Immergrüne und sommergrüne Heckenpflanzen wie Lebensbaum, Hainbuche oder Rot-Buche können Sie bis Mitte August ein zweites Mal in Form bringen (Video) . Damit dämmen Sie bei Feld-Ahorn und Hainbuche außerdem den häufigen Befall mit Mehltau ein.

      Hecke zurückschneiden
      Stark wachsende Hecken wie der Liguster brauchen im Spätsommer noch einmal einen Rückschnitt
      Credits: MSG/Bodo Butz
    • Immergrüne Gehölze pflanzen

      Der Spätsommer ist ideal, um immergrüne Laubgehölze wie z. B. Kirschlorbeer, Kriechspindel oder Buchsbaum zu pflanzen. So können sie noch vor dem Winter einwurzeln. Das Pflanzloch sollte so groß sein, dass der Wurzelballen genug Platz hat. Danach die Sträucher kräftig angießen. Größere Sträucher und Bäume sollten Sie zum Schutz vor Wind mit einem Pfahl stabilisieren. Er wird an der Westseite der Pflanze - der Hauptwindrichtung - in die Erde gerammt.

    • Buchsfiguren in Form bringen

      Figuren aus Buchsbaum, Ilex und anderen immergrünen Laubgehölzen brauchen mindestens zwei Formschnitte im Jahr, sonst besteht die Gefahr, dass die Details mit der Zeit verwachsen. Nach dem ersten Schnitttermin im Mai/Juni ist es an der Zeit, die Form mit einer Akku-Strauchschere oder einer manuellen Schafschere noch einmal sauber herauszuarbeiten.

    • Rhododendron wässern

      Wie alle immergrünen Pflanzen zeigen auch Rhododendren erst sehr spät, dass sie unter Wassermangel leiden. Ein typisches Symptom sind eingerollte Blätter und gelbbraune Brandflecken durch intensive Sonneneinstrahlung. Warten Sie mit dem Gießen nicht zu lange, denn Trockenschäden wirken bei immergrünen Sträuchern besonders störend und wachsen nur langsam wieder heraus.

    • Stauden Pinzieren

      Selbst angezogene Stecklinge von Hortensien und Kolkwitzien haben bis August in der Regel so viele Wurzeln gebildet, dass man sie pikieren kann. Setzen Sie die Jungpflanzen jetzt in kleine Töpfe mit frischer Pflanzerde um und halten Sie sie weiterhin gleichmäßig feucht.

    • Bodendeckerrosen durch Stecklinge vermehren

      Im August sind die neuen Triebe der Bodendeckerrosen so gut verholzt, dass Sie daraus Stecklinge für die Vermehrung gewinnen können. Schneiden Sie von einem solchen Trieb einen etwa bleistiftlangen Steckling. Die Spitze mit eventueller Blüte wird ein paar Millimeter oberhalb eines gut ausgebildeten Blatts entfernt, unten trennen Sie den Steckling einige Millimeter unter einem Blatt oder einer Knospe ab. Anschließend entfernen Sie alle Blätter, nur die obersten lassen Sie dran. An einem kühlen, schattigen Platz in humusreicher, gleichmäßig feuchter Gartenerde bilden die Stecklinge bis zum Herbst Wurzeln und können im nächsten Frühjahr an ihren endgültigen Platz verpflanzt werden.

    • Sommerdüngung für Hortensien

      Das Auszupfen welker Blüten und Blätter ist nicht nur wichtig für die Optik, sondern auch für die Gesundheit Ihrer Pflanzen. Einigen Sorten ist durch intensive Züchtung oder zu starke Düngung die Fähigkeit abhanden gekommen, die verwelkten Blütenblätter selbst abzustoßen. Auf den abgestorbenen Pflanzenteilen können sich verschiedene schädliche Pilze ansiedeln.

    • Yucca-Blüten zurückschneiden

      Die Palmlilie (Yucca filamentosa) ist kältefest und wird gern in Steppen und Steingärten eingesetzt. Damit sie sich kräftigt und Ableger bildet, ist es wichtig, die welken Blütenstände ganz unten am Stielansatz abzuschneiden.

    • Verwelkte Blüten ausputzen

      Das Tränende Herz zieht sich gleich nach der Blüte in seine Wurzel zurück und ist in der Regel bis zum Hochsommer verschwunden. Wenn Sie die Vegetationszeit der Pflanze verlängern wollen, sollten Sie sie einfach regelmäßig gießen. So können Sie das Vergilben der Blätter um etwa zwei Wochen hinauszögern.

    • Pflanzzeit für Madonnen-Lilien

      Während man die meisten Lilien erst im September pflanzt, kommt die Madonnen-Lilie (Lilium candidum) bereits im August in die Erde. Sie hat eine etwas längere Entwicklungszeit als andere Lilienarten. Geben Sie der nährstoffhungrigen Schönheit gleich etwas Kompost mit ins Pflanzloch und sorgen Sie dafür, dass der Standort sehr durchlässig ist.

    • Rückschnitt für Lavendel

      Der Blütenflor des Lavendels ist jetzt weitgehend verblüht und die Pflanzen brauchen einen leichten Rückschnitt. Damit verhindern Sie, dass die Pflanzen unnötig Energie in die Samenbildung investieren. Schneiden Sie einfach alle Triebe mit einer Heckenschere um etwa ein Drittel zurück.

    • Herbst-Krokusse pflanzen

      Herbst-Krokusse sollten bis Ende August, Anfang September gepflanzt werden, denn sie blühen im Gegensatz zu den meisten anderen Krokus-Arten schon im Oktober. Pflanzen Sie die Knollen als kleine Gruppen aus sechs bis zehn Exemplaren etwa acht Zentimeter tief in humusreiche, nicht zu trockene Gartenerde. Tipp: Besonders schön kommen die Herbstblüher unter Ahorn und anderen herbstfärbenden Gehölzen zur Geltung.

    • Steppenkerzen pflanzen

      Die beste Pflanzzeit für Steppenkerzen (Eremurus) ist August bis September. Die großen, dekorativen Pflanzen mit den auffallenden Blütensäulen wachsen am besten auf sandigen, trockenen Böden in voller Sonne. Heben Sie ein 20-30 cm tiefes Pflanzloch aus und häufen Sie auf dessen Grund als Dränage einen kleinen Sandhügel auf. Breiten Sie darauf die seesternförmige Knolle aus und verfüllen Sie das Loch mit lockerer Erde.

      Blühende Steppenkerze (Eremurus)
      Blühende Steppenkerze (Eremurus)
      Credits: MSG/Bodo Butz
    • Pfingstrosen umpflanzen

      Pfingstrosen wachsen am liebsten ungestört. Wenn Sie die Frühlingsblüher trotzdem umpflanzen wollen, dann am besten im August. Wichtig ist, dass Sie den Wurzelstock teilen, andernfalls kümmert die Pflanze am neuen Standort vor sich hin und wächst nicht gut an. Setzen Sie die Wurzelstücke so tief in die Erde, dass die Überwinterungsknospen auf den Wurzeln maximal zwei Finger breit mit Erde bedeckt sind. Meist dauert es zwei Jahre, bis die Pflanzen wieder prächtig blühen.

    • Stauden: Frühlings- und Sommerblüher teilen

      Waren Sie mit der Blüte Ihrer Stauden in dieser Saison zufrieden? Wenn die Pflanzen nur spärlich geblüht haben, könnte es daran liegen, dass sie zu alt sind und durch Teilung verjüngt werden müssen. Ab August können Sie alle bereits verblühten Staudenarten teilen: Graben Sie die Pflanzen aus und teilen Sie das Wurzelwerk mit dem Spaten oder einem scharfen Messer in faustgroße Stücke. Diese setzen Sie am alten Platz oder an einem neuen Standort mit frischer Komposterde wieder ein. Wenn Sie die Pflanzen gleichmäßig feucht halten, wachsen sie bis zum Winter gut ein und blühen im nächsten Jahr wieder üppig.

    • Abgeknickte Sonnenblumen retten

      Die langstieligen Sonnenblumen sind mit ihren schweren Blütenköpfen anfällig für Windbruch. Wenn Ihre Sonnenblumen beim letzten Gewittersturm umgeknickt wurden, sind sie in den meisten Fällen noch zu retten: Schienen Sie die Bruchstelle mit zwei Bambusstäben und fixieren Sie diese mit Paket-Klebeband. So können die abgeknickten Leitungsbahnen wieder genügend Wasser transportieren - die Sonnenblumen wachsen weiter, als wäre nichts passiert.

    • Beim Gießen nicht sparsam sein

      Der August ist in den meisten Regionen Deutschlands trocken und warm, deshalb sollten Sie Ihre Gartenpflanzen bei Wassermangel gründlich gießen. Seien Sie dabei nicht zu sparsam: Die Pflanzen breiten ihre Wurzeln vor allem dort aus, wo sie feuchte Erde finden. Wenn Sie bei jedem Durchgang intensiv gießen, sickert das Wasser auch in untere Bodenschichten und die Wurzeln wachsen in die Tiefe. So überstehen die Pflanzen kurze Trockenzeiten besser und man muss nur alle paar Tage zur Gießkanne greifen. Faustregel: Je nach Bodenart sollten es 15 bis 30 Liter pro Quadratmeter sein. Das Wasser gelangt dann etwa 15 bis 30 cm tief in den Boden. Wenn Sie einen Spaten in die Erde stechen und diese ein wenig auseinanderdrücken, sehen Sie, wie tief der Boden durchfeuchtet ist. Wichtig: Frisch gesetzte Pflanzen brauchen häufiger Wasser, als gut eingewachsene.

    • Rasenkanten nachstechen

      Wenn Sie Ihren Rasen nicht mit einer Steinkante eingefasst haben, müssen Sie die Ränder regelmäßig nachstechen, damit die Gräser nicht in die Beete hineinwachsen. Legen Sie bei rechtwinklig geformten Flächen am besten ein langes Brett entlang der Rasenkante aus und trennen Sie alles Überstehende mit einem Rasenkantenstecher ab.

    • Trockensträuße schneiden

      Wer Trockengestecke mag, sollte jetzt aktiv werden. Strohblume (Helichrysum), Edeldistel (Eryngium) und Kugeldistel (Echinops) schneiden Sie, wenn die Knospen gerade Farbe zu zeigen beginnen. Lavendel und Schleierkraut (Gypsophila) werden kurz nach dem Aufblühen gekappt. Zum Trocknen an einen schattigen, luftigen Ort hängen. Pflanzen mit großen Einzelblüten stecken Sie am besten in ein Stück Maschendraht. Alle anderen kopfüber in Bündeln aufhängen. Vermeiden Sie direkte Sonne, da sie die Farben ausbleicht und die Blüten brüchig macht.

    • Nematoden gegen Dickmaulrüssler

      Der Dickmaulrüssler ist ein nachtaktiver Käfer, der mit Vorliebe die Blätter vieler Zierpflanzen vom Rhododendron bis zur Engelstrompete anfrisst. Gegen die im Boden lebenden Larven können Sie jetzt parasitäre HM-Nematoden ausbringen. Man kann die Nützlinge über Bestellkarten aus dem Fachhandel beziehen und sie werden dann frisch vom Hersteller direkt zu Ihnen nach Hause geliefert. Bringen Sie die Nematoden möglichst umgehend aus, indem Sie sie in abgestandenes, mindestens 18° C warmes Leitungswasser einrühren und mit einer Gießkanne im Wurzelbereich der von den Dickmaulrüsslern geschädigten Pflanzen verteilen.

    • Fadenalgen im Teich bekämpfen

      Wenn sich der Gartenteich bei sommerlichen Temperaturen stark aufheizt, wachsen auch die Fadenalgen. Sie sollten daher jetzt regelmäßig mit einem Rechen die Algen abfischen, damit sich auf dem Teichgrund nicht zu viel Faulschlamm bildet. Sie können sie anschließend entweder kompostieren oder als Mulch unter Bäumen und Sträuchern verwenden.

      Algen entfernen
      Fadenalgen lassen sich mit einem Laubrechen oder einer an einem langen Stiel befestigten Rundbürste aus dem Teich entfernen
      Credits: MSG/ Folkert Siemens
    • Mehr Sauerstoff für den Gartenteich

      Schnappen Ihre Goldfische an der Oberfläche nach Luft? Dann hat der Sauerstoffgehalt Ihres Gartenteichs wahrscheinlich einen kritischen Wert erreicht. Installieren Sie am besten einen elektrischen Teichbelüfter, um das Wasser mit zusätzlichem Sauerstoff anzureichern.

    • Vorsicht Insektenfalle

      Regentonnen und andere steilwandige Wasserfässer sind für Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und andere Insekten lebensgefährliche Fallen. Zum Trinken landen viele auf der Wasseroberfläche. Doch der Start gelingt nicht, denn sie rutschen an den glatten Wänden ab. Decken Sie deswegen solche Sammelbehälter mit Brettern oder anderen luftdurchlässigen Materialien ab.

     
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Empfehlen Sie wetter.com
| Mehr
Neue Wetterwarnung

Neue Niederschlagsmeldung
Neue Meldung
Regen Liveticker
    sehr starker Regen/Gewitter
    starker Regen/Gewitter
    mäßiger bis starker Regen
    mäßiger Regen
    leichter bis mäßiger Regen
    kein Regen