Jeder allergischen Reaktion geht ein Prozess voraus, den man als Sensibilisierung bezeichnet.

Für die Sensibilisierung genügt ein einmaliger Kontakt mit der spezifischen Substanz.

Wird die Allergie auslösende Substanz (Allergen) von unserem Körper aufgenommen, dann trifft sie im Immunsystem auf Fresszellen. Diese "fressen" das Allergen und setzen dann die Bestandteile frei. So können Antikörper gebildet werden. Das geht allerdings nicht ganz so schnell. Es können Tage oder auch Wochen vergehen. Das eigentliche Allergen hat den Körper längst verlassen, die Antikörper sind noch da. Beim ersten Kontakt mit einem Allergen (Sensibilisierung) treten also keine allergischen Reaktionen auf. Das Immunsystem hat jedoch seine Vorbereitungen für einen erneuten Kontakt getroffen. Sobald es zu diesem Kontakt kommt antwortet der Körper mit einer Überempfindlichkeitsreaktion, die dann auch äußerlich sichtbar wird.

Kommt es nun erneut zum Kontakt mit dem Allergen, werden hochwirksame Substanzen (allergische Mediatoren) abgegeben, die dann allergische Symptome verursachen. Eine dieser Substanzen ist das Histamin.