Gerade konnte man sich noch laut äußern, plötzlich bekommt man nur noch ein Röcheln zustande - die Heiserkeit hat zugeschlagen. In der Regel stellt sie keinen Anlass zur Besorgnis dar und tritt häufig zusammen mit einer Erkältung auf. Mit zunehmender Besserung der Erkältungsbeschwerden verschwindet die Heiserkeit in der Regel wieder. Eine länger als einige Tage bestehende Heiserkeit erfordert eine Abklärung mit dem Facharzt.

Aber was ist Heiserkeit eigentlich?

Beim sprechen wird Luft aus der Lunge zwischen den Stimmbändern durchgepresst und in Schwingungen versetzt, wie bei dem Rohrblatt eines Holzblasinstrumentes. Bei Heiserkeit können die Stimmbänder aber durch Entzündungsreaktionen im Kehlkopfbereich nicht mehr frei schwingen. Die Atemluft verhaucht und die Stimme klingt rauh und krächzig. Heiserkeit kann bis zur Stimmlosigkeit führen.

Es gibt mehrere Ursachen für Heiserkeit:

Erkältung und Grippe

Überbelastung der Stimme (schreien, singen, viel reden)

Rauchen (Rauch greift die Schleimhäute an und macht sie empfindlicher für Infektionen)

Entzündungen im Kehlkopfbereich

Operationen im Halsbereich

Was kann man tun, wenn die Stimme nicht mehr will?

Die Stimme schonen, möglichst wenig reden, flüstern verschlimmert Heiserkeit nur

Nicht rauchen, auch rauchige Räume meiden

Für feuchte Raumluft sorgen

Heiße Getränke (Tee (z.B. Malve wirkt schleimlösend), Milch mit Honig)

Bonbons lutschen, das regt die Speichelproduktion an und hält so den Hals feucht

Salzwasser gurgeln