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(Bild ddp) Kühles Nass für die Füße

Wenn man der Hitze nicht mehr ausweichen kann, dann muss man einfach durch. Damit das besser klappt, sind hier ein paar Tipps.

Frühmorgens eine halbe Stunde die Wohnung oder das Haus durchlüften, schließen Sie danach die Fenster und lassen Sie die Rollläden herunter. In Dachgeschossen sollte ein Fenster leicht geöffnet bleiben, damit heiße Luft entweichen kann.

Verschieben Sie soweit möglich Ihre Arbeitszeiten. Erledigen Sie frühmorgens und spätabends, was Sie sonst tagsüber tun, aber auch zu anderen Zeiten tun können.

Meiden Sie anstrengende Arbeiten im Freien, in der Mittagszeit sind diese sogar tabu.

Wenn’s doch nicht anders geht - draußen Kopfbedeckung tragen.

Langes Stehen in der Sonne bzw. Hitze vermeiden.

Durch helle, luftige Kleidung aus Naturfasern lässt sich ein Hitzestau im Körper vermeiden

Für Sportfans gilt: Am besten in den frühen Morgenstunden. Bei erhöhten Ozonwerten sollten Sie auf Sport grundsätzlich verzichten. Am sinnvollsten ist der Sprung ins kühle Nass.

Zur schnellen Abkühlung kann man kaltes Wasser über die Innenseite der Handgelenke laufen lassen oder noch besser ein kaltes Unterarm- und Fußbad nehmen.

An heißen Tagen darf man durchaus drei bis vier Liter trinken.

Schwer verdauliche, fettreiche oder üppige Mahlzeiten liegen schwer im Magen und belasten den Kreislauf zusätzlich.

Wenn es tatsächlich zu Schwächeanfällen kommt, müssen umgehend Maßnahmen ergriffen werden. Der Betroffene muss in den Schatten gelegt werden und zu trinken bekommen. Feuchte Tücher auf Stirn und Nacken bringen erste Erleichterung. Kühle Tücher um die Waden gewickelt