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(Bild ddp) Viele Vitamine sind wichtig

Frühjahrsmüdigkeit oder Depression?

Müdigkeit und Lustlosigkeit können auch Anzeichen einer Depression sein. Entscheidend ist die Dauer der Symptome. Diese treten bei der Frühjahrsmüdigkeit nur in einem kurzen Zeitraum auf und klingen danach wieder ab. Sollten Ihre Beschwerden länger als zwei Wochen andauern und Symptome wie Appetitlosigkeit und Schlafstörungen (erhöhtes Schlafbedürfnis oder Schlaflosigkeit) hinzukommen, dann besteht die Möglichkeit, dass Sie unter einer Depression leiden. In diesem Fall sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, denn eine Depression ist eine ernst zunehmende Erkrankung, die eine gezielte Behandlung erfordert. 

Das können Sie selbst tun

Ernähren Sie sich gesund. Gerade im Frühjahr braucht der Körper ausreichend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Durch reichlich frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte kann dieser Bedarf leicht gedeckt werden.

Meiden Sie Genussmittel wie Kaffee, Schwarztee und Alkohol. Nachdem diese den Körper für kurze Zeit aufgeputscht haben, machen sie noch müder und wirken zudem entwässernd.

Trinken Sie viel (2-3 Liter täglich). Am besten geeignet sind Wasser, Kräutertees, Frucht- und Gemüsesäfte. Die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit bringt den Kreislauf in Schwung.

Bewegen Sie sich mindestens 20 Minuten am Tag an der frischen Luft. Dadurch wird die Sauerstoffzufuhr erhöht und die Ausschüttung von Serotonin, dem „Glückshormon“, gesteigert.

Gönnen Sie Ihrem Körper ausreichend Schlaf. Der individuelle Mindestbedarf liegt zwischen 6 bis 8 Stunden am Tag.

Vermeiden Sie Stress und gönnen Sie sich regelmäßig eine Auszeit.

Allmorgendliche Wechselduschen stärken Ihren Kreislauf.

Machen Sie einen Besuch in der Sauna. Das verbessert die Durchblutung der Haut, stärkt das Immunsystem und regt den Kreislauf an.