Luftbelastung Ozon

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Was ist Ozon?

Ozon ist ein vielseitiges Gas. Es kann hochexplosiv und aggressiv sein, es kann uns aber auch vor den schädlichen UV-Strahlen der Sonne schützen. Es ist ein bläuliches, charakteristisch riechendes, sehr giftiges Gas. Im flüssigen Zustand ist Ozon dunkelblau, im festen Zustand bildet es eine violette, kristalline Masse.


Ozonwert für


Ozonwerte für Nordrhein-Westfalen vom 11.08.2014

Station Tagesdurchschnitt Tagesmaximum
Aachen-Burtscheid 52,32 µg/m³
65,80 µg/m³
Bielefeld-Ost 57,51 µg/m³
70,69 µg/m³
Borken-Gemen 56,32 µg/m³
67,58 µg/m³
Bottrop-Welheim 49,30 µg/m³
66,00 µg/m³
Dortmund-Eving 50,75 µg/m³
73,46 µg/m³
Duisburg-Walsum 47,44 µg/m³
66,86 µg/m³
Düsseldorf-Lörick 49,14 µg/m³
67,42 µg/m³
Essen-Schuir (LANUV) 47,68 µg/m³
65,32 µg/m³
Hürth 48,77 µg/m³
60,32 µg/m³
Krefeld-Linn 54,28 µg/m³
70,60 µg/m³
Köln-Chorweiler 42,96 µg/m³
68,47 µg/m³
Köln-Rodenkirchen 28,34 µg/m³
51,67 µg/m³
Leverkusen-Manfort 30,41 µg/m³
55,80 µg/m³
Lünen-Niederaden 51,44 µg/m³
67,40 µg/m³
Marl-Sickingmühle 51,53 µg/m³
66,19 µg/m³
Mönchengladbach-Rheydt 46,03 µg/m³
65,07 µg/m³
Mülheim-Styrum 54,79 µg/m³
68,57 µg/m³
Münster-Geist 53,22 µg/m³
64,65 µg/m³
Netphen (Rothaargebirge) 54,95 µg/m³
63,40 µg/m³
Niederzier 52,45 µg/m³
67,41 µg/m³
Ratingen-Tiefenbroich 49,90 µg/m³
69,43 µg/m³
Schwerte 47,97 µg/m³
65,24 µg/m³
Simmerath (Eifel) 57,44 µg/m³
68,29 µg/m³
Soest-Ost 57,33 µg/m³
72,43 µg/m³
Solingen-Wald 43,92 µg/m³
64,40 µg/m³
Wesel-Feldmark 52,75 µg/m³
67,39 µg/m³
Wuppertal-Langerfeld 45,04 µg/m³
70,11 µg/m³

Die Auswirkungen von Ozon

Ozon in Bodennähe ist bereits in geringen Konzentrationen schädlich für Mensch und Tier, da es sehr reaktionsfreudig ist und die Schleimhäute angreift. Eine erhöhte Ozonkonzentration kann zur Beeinträchtigung der Lungenfunktion und zu entzündlichen Reaktionen des Lungengewebes führen. Auch die körperliche Leistungsfähigkeit sowie Tränenreiz, Hustenreiz und Kopfschmerzen können auftreten. Kreislaufkranke sind einer erhöhten Belastung ausgesetzt.


Wie wird Ozon gebildet?

Das atmosphärische Ozon entsteht durch Spaltung von Sauerstoffmolekülen durch die ultraviolette Strahlung der Sonne. Dabei wird das Sauerstoffmolekül in zwei Sauerstoffradikale gespalten. Diese vereinen sich entweder wieder zu einem Sauerstoffmolekül (Rekombination) oder verbinden sich mit einem Sauerstoffmolekül zum dreiatomigen Ozonmolekül.


Wie und auf welcher rechtlichen Grundlage wird die Höhe der Ozonkonzentration bewertet?

Mit der 33. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz sind europaweit geltende Zielwerte in deutsches Recht übernommen worden. Die Verordnung enthält keine Grenzwerte, sondern Zielwerte, die bis 2010 bzw. 2020 eingehalten werden sollen, sowie eine Informationsschwelle und eine Alarmschwelle für kurzfristige Spitzenbelastungen. Hinsichtlich des Schutzes der Gesundheit sind diese:

Zielwert (2010) 120 µg/m³ als höchster 8-Stunden-Mittelwert eines Tages darf an höchstens 25 Tagen pro Kalenderjahr überschritten werden, gemittelt über 3 Jahre
Langfristiges Ziel (2020) 120 µg/m³ als höchster 8-Stunden-Mittelwert eines Tages während eines Kalenderjahres
Informationsschwelle 180 µg/m³ als 1-Stundenmittelwert Aktuelle Information bei Überschreitung
Alarmschwelle 240 µg/m³ als 1-Stundenmittelwert, während 3 aufeinander folgenden Stunden Aktuelle Warnung der Bevölkerung
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