Luftbelastung Schwefeldioxid

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Was ist Schwefeldioxid?

Schwefeldioxid ist ein farbloses, stechend riechendes und sauer schmeckendes, giftiges Gas. In der Lebensmittelindustrie findet Schwefeldioxid unter der Bezeichnung E 220 als Konservierungsmittel und Antioxidationsmittel Verwendung, vor allem für Trockenfrüchte, Kartoffelgerichte, Fruchtsäfte, Marmelade und Wein.

Schwefeldioxidwert für


Schwefeldioxidwerte für Niedersachsen vom 10.12.2013

Station Tagesdurchschnitt Tagesmaximum
Emsland 1,32 µg/m³
8,39 µg/m³
Göttingen 1,07 µg/m³
4,82 µg/m³
Ostfries. Inseln 0,58 µg/m³
2,17 µg/m³
Salzgitter/Drütte 2,49 µg/m³
9,38 µg/m³
Wolfsburg 1,81 µg/m³
5,96 µg/m³
Wurmberg 0,60 µg/m³
0,86 µg/m³

Schwefeldioxid Grenzwerte

Seit dem 1. Januar 2005 beträgt der 1-Stunden-Grenzwert 350 µg/m3 und darf höchstens 24mal im Jahr überschritten werden. Der Tagesgrenzwert von 125 µg/m3 darf nicht öfter als dreimal im Kalenderjahr überschritten werden.

Woher kommt Schwefeldioxid?

Es entsteht vor allem bei der Verbrennung von schwefelhaltigen fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Erdölprodukten, die bis zu 4 Prozent Schwefel enthalten. Dadurch trägt es in erheblichem Maß zur Luftverschmutzung bei: Es ist der Grund für sauren Regen, wobei sich das Schwefeldioxid mit Wasser zu Schwefliger Säure (H2SO3) umsetzt. Um dies zu verhindern gibt es verschiedene Verfahren zur Rauchgasentschwefelung.

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