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Schneefall sorgt für viele Unfälle auf den Sachsens Straßen
Starke Schneefälle haben am Donnerstag in weiten Teilen Sachsens die Unfallzahlen auf den Straßen nach oben schnellen lassen. Mit am stärksten betroffen war das Erzgebirge. Dort und in Chemnitz kam es allein zu mehr als 180 Unfällen mit 16 Verletzten, wie die Polizei in Chemnitz mitteilte. In der Region Zwickau ereigneten sich bis zum Nachmittag mehr als 70 Unfälle. Im Osterzgebirge und der Sächsischen Schweiz fiel der öffentliche Busverkehr teilweise aus. Im Raum Dresden schneite es erst am Nachmittag, sodass sich Unfälle und Behinderungen in Grenzen hielten. In Leipzig wurden 25 leichte Unfälle gezählt.
 
Die Polizei rät Autofahrern, ihr Fahrverhalten an die Straßenverhältnisse anzupassen.

Bei den meisten Unfällen blieb es bei Blechschäden. Vielerorts behinderten umgefallene Bäume den Verkehr. Vor allem an Steigungen blieben Lkw liegen. Die Polizei wies darauf hin, dass spätestens jetzt alle Fahrzeuge winterbereift sein müssen. Andernfalls drohen unter Umständen Punkte und ein Bußgeld.

In der Sächsischen Schweiz hatten oberhalb von Dippoldiswalde haben zahlreiche Busse des Regionalverkehrs Dresden (RVD) Verspätungen, wie der Verkehrsverbund Oberelbe mitteilte. Auf den Zugverkehr hat das winterliche Wetter derzeit noch keine Auswirkungen: Die Züge der Städtebahn Sachsen sind fahrplanmäßig zwischen Heidenau und Altenberg im Einsatz. In Dresden und Leipzig blieb die Verkehrslage weitgehend ruhig.

 
Schneeglatte Straßen verursachen in Südthüringen Unfälle
Schneefälle und winterliche Straßenverhältnisse haben am Donnerstag in Südthüringen für einige Verkehrsunfälle gesorgt. In den Landkreisen Sonneberg und Saalfeld-Rudolstadt zählte die Polizei nach eigenen Angaben bis zum frühen Nachmittag neun Unfälle auf schneeglatten Straßen. Zwei Menschen erlitten dabei leichte Verletzungen.
Zwischen Neuhaus am Rennweg und Katzhütte im Thüringischen Schiefergebirge musste zudem wegen umgeknickter Bäume eine Landstraße gesperrt werden. In Neuhaus maß der Deutsche Wetterdienst eine 23 Zentimeter dicke Schneedecke. Auch im Thüringer Wald fielen bis zu 10 Zentimeter Schnee.
In tiefer gelegenen Regionen blieb der Schnee nach Angaben des Wetterdienstes zunächst nicht liegen. Allerdings sei in der Nacht zu Freitag auch dort mit überfrierender Nässe und Schneematsch auf den Straßen zu rechnen, hieß es.
 
 
Wintereinbruch in Süddeutschland mit vielen Unfällen
Vor dem erwarteten deutschlandweiten Wintereinbruch am Wochenende kam es in Süddeutschland schon in der Nacht zum Donnerstag zu einigen wetterbedingten Unfällen. Am Donnerstagmorgen sorgte Schneematsch auf den Straßen im östlichen Baden-Württemberg sowie Bayrisch-Schwaben für erhebliche Probleme im Straßenverkehr.
 
Neben Gefahrengebieten in Süddeutschland droht auch in Sachsen und Thüringen Unwetter. Die Behörden in den Ländern gaben für den weiteren Tagesverlauf Unwetterwarnungen heraus. Betroffen sind vor allem höhere Lagen im Mittelgebirge an der Grenze zu Tschechien.
 
In den Morgenstunden häuften sich die Berichte über kleinere Unfälle, die mit schneebedeckter Fahrbahn zusammenhingen. Allein in Bayrisch-Schwaben meldete die Polizei 25 witterungsbedingte Verkehrsunfälle in den Morgenstunden. Oftmals rutschten Fahrzeuge wegen des Schneematsches von der Fahrbahn oder drehten sich. Im angrenzenden östlichen Baden-Württemberg standen mehrere Lastwagen aufgrund des Schnees quer und verursachten Verkehrsbehinderungen.

Für die kommenden Tage sind bundesweite Schneefälle oberhalb von etwa 400 Höhenmetern zu erwarten. Bis zu 20 Zentimeter ist möglich dazu auch böiger Wind, so dass Schneeverwehungen wahrscheinlich sind.

 
Wintereinbruch sorgt für Gefahr auf Deutschlands Straßen
Der Wintereinbruch sorgt für eine erhöhte Unfallgefahr auf den Straßen in Deutschland. Nachdem am Donnerstagmorgen bei einem Autounfall auf der A 7 bei Hopferau bereits das erste witterungsbedingte Todesopfer zu beklagen war, häuften sich in den Morgenstunden die Berichte über kleinere Unfälle, die mit schneebedeckter Fahrbahn zusammenhingen. Allein in Bayerisch-Schwaben meldete die Polizei 25 witterungsbedingte Verkehrsunfälle in den Morgenstunden.
Im östlichen Baden-Württemberg standen mehrere Lastwagen aufgrund des Schnees quer und verursachten Verkehrsbehinderungen. Für den Nachmittag erwarten auch die Behörden Bundesländer Sachsen und Thüringen im Mittelgebirge starke Schneefälle und gaben deswegen eine Unwetterwarnung heraus.
 
Autofahrer stirbt bei Unfall auf schneebedeckter Autobahn
Ein Autofahrer ist bei einem Unfall auf der Autobahn 7 bei Hopferau tödlich verunglückt. Nach Polizeiangaben kam der Mann am frühen Donnerstagmorgen von der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Dabei wurde er in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Die genaue Unfallursache sowie das Alter des Mannes waren zunächst unklar.
 
Hessens Winterdienst ist auf Schnee und Eis vorbereitet
Der hessische Winterdienst ist für die kalte Jahreszeit gewappnet. Alle Salzlager sind mit 80.000 Tonnen gefüllt, etwa 13.500 Tonnen mehr als im Vorjahr, wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Auch die 1.500 Winterdienstkräfte in den 60 Autobahn- und Straßenmeistereien seien einsatzbereit.
 
 
 
(Quelle: dapd/nk)