Gewitter shutterstock

Dagegen gab es aber größere Regenmengen. In Hessen hab es zahlreiche vollgelaufene Keller. Auch mehrere Sturzfluten wurden registriert. Die obere Schicht mancher Felder wurde von den großen Wassermassen mitgerissen und in Ortschaften gespült. Es stehen einige Blitzeinschläge zu Buche, Schäden wurden aber laut aktuellem Stand keine registriert.

Bereits in der Nacht zum Freitag gab es heftige Gewitter. Vor allem in NRW und Niedersachsen gab es mehrere Blitzeinschläge, die auch Schäden hervorriefen. Auch der Regen war nicht zu verachten. Weiter ging es dann gestern. Lang tat sich nicht viel an der Front, nachmittags jedoch begann es in Hessen zu gewittern. Die erste Zelle wurde in Gießen registriert. Danach ging es ganz schnell. Überall schossen Gewittertürme in die Höhe und nur eine Stunde später gab es zahlreiche Gewitter auf einer Linie Saarland – Berlin. Abends gab es dann besonders in Franken viel Niederschlag, bevor die Front schließlich München erreichte – heute Morgen gegen 5 Uhr begann es in der Bayrischen Landeshauptstadt zu regnen.
 

Hier ein paar Daten zum Kaltfrontdurchgang:

Niederschlag der letzten 24 Stunden:

Saarbrücken: 26 l/m²

Frankfurt/Flughafen: 16 /m²

Görlitz: 15 /m²

Vogelsberg: 15 /m²

München/Stadt: 15 /m²

Fichtelberg: 14 /m²

Waibstadt: 14 /m²
 

Temperaturunterschiede zu gestern:

Würzburg: Gestern 32 Grad, heute 13 Grad

Stuttgart: Gestern 31 Grad, heute 12 Grad

Berlin: Gestern 28 Grad, heute 9 Grad

Frankfurt: Gestern 29 Grad, heute 11 Grad

Cottbus: Gestern 31 Grad, heute 11 Grad.
 

Auch wenn nichts Spektakuläres dabei war, können wir trotzdem froh sein, dass niemand größere Schäden erleiden musste. Weder Personen- noch größere Sachschäden wurden registriert. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass wetter.com mit stets aktuellen Informationen für Sie da war.