Monsun Überschwemmung Asien
Dutzende Menschen kamen ums Leben, Zehntausende waren von der Außenwelt abgeschnitten. Auch im benachbarten Nepal starben mindestens zwölf Menschen, wie die Behörden am Dienstag mitteilten.
   
Nach Angaben von Meteorologen setzte der Monsunregen bereits am Wochenende ein und damit zwei Wochen früher als erwartet. Vor allem in Himalaya-Staat Uttarakhand war die Lage verheerend: Fernsehbilder zeigten, wie Brücken, Häuser und selbst mehrstöckige Gebäude von den Fluten zum Einsturz gebracht und Straßen überspült wurden. Im Touristenort Rishikesh verschwand eine riesige Statue des Hindu-Gottes Shiva in den reißenden Fluten. 
   
Mindestens 60 Menschen starben nach Angaben von Zivilschutzschutzminister Yashpal Arya. Knapp 50.000 Menschen waren von der Außenwelt abgeschnitten, darunter auch viele Pilger, die auf dem Weg zu einem der zahlreichen Hindu-Tempel waren. Nach den Worten des Landesministers handelt es sich bei den Zahlen nur um grobe Schätzungen, da die meisten Telefonverbindungen in den Katastrophenregionen unterbrochen waren. Neue Regenstürme behinderten zudem die Rettungsarbeiten.
   
Im benachbarten Bundesstaat Himachal Pradesh kamen mindestens zehn Menschen ums Leben, mehr als 1500 Touristen saßen fest. In einigen Dörfern an der Grenze zu China schneite es unterdessen heftig.
  
(Quelle: afp/ans/gt/nk)