Laub im Schnee (dapd)
Den Spitzenwert meldeten am 19. Oktober mit 28,1 Grad Quedlinburg im Harz und Bad Kohlgrub-Rosshof in Bayern. Die Bergwetterstation Hohenpeißenberg verzeichnete mit 26,9 Grad einen neuen Rekord in ihrer 200-jährigen Messreihe.

Nach der Wärme kam es ab dem 27. zu einem laut Wetterdienst ungewöhnlich massiven Kälteeinbruch. In einigen Regionen schneite es. Im thüringischen Gera-Leumnitz registrierten die Meteorologen mit 17 Zentimetern Schneehöhe einen neuen Oktoberrekord.

Trotz der goldenen Oktobertage war der Monat deutschlandweit mit einem Mittel von 8,7 Grad um 0,3 Grad kühler als das Soll. Insgesamt war der Oktober außerdem etwas zu nass. Mit rund 60 Litern pro Quadratmeter fielen 108 Prozent des Oktober-Solls von 56 Litern. Vor allem im Südwesten des Landes regnete es viel, während es im Osten eher trocken war. In Leipzig beispielsweise fielen deutlich unter 20 Liter pro Quadratmeter.

Die mittlere Sonnenscheindauer lag laut Wetterdienst bei etwa 113 Stunden und damit knapp über dem Soll von 108 Stunden. Viel Sonne gab es im Raum Berlin mit mehr als 140 Stunden. In den Niederungen, entlang der Flüsse und Seen war es bei häufigem Nebel eher trüb.

(dapd)