Straße mit Schnee bedeckt

Winter, Winter und kein Ende: Schnee, Eis und Frost wollen einfach nicht weichen. Bei heftigem Schneegestöber stürzte am Donnerstag in Berlin während einer Polizeiübung mindestens ein Hubschrauber ab, der Pilot kam ums Leben. Die Polizei warnte vor Glätte und Eis auf den Straßen insbesondere in Brandenburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Frühlingswetter ist auch in den nächsten Tagen nicht zu erwarten: Zwargibt es weniger Schnee, dafür wird es aber richtig frostig.

Die Schneedecke in Berlin sei die höchste, die zu dieser Jahreszeit dort erreicht worden sei. Seit über zwei Wochen herrscht im Norden und Osten Hochwinter und das mitten im März.

Die Autofahrer scheinen sich mittlerweile auf das Winterwetter eingestellt zu haben: In Berlin kam es bis zum Vormittag bei Glätteunfällen nur zu Blechschäden, auch andernorts verliefen Unfälle in der Regel glimpflich. Ob die Schneefälle in der Hauptstadt einzige Ursache des Hubschrauberunglücks waren, stand zunächst noch nicht fest. Während der Übung war die Sicht wegen des Schneetreibens beeinträchtigt, wie es hieß. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Am Freitag soll es nur wenig Schnee und zum Teil klaren Himmel geben. Tagsüber steigen die Temperaturen bei etwas Sonnenschein an. Mit dem milderen Wetter dürfte aber schon in der Nacht zum Samstag wieder Schluss sein: Temperaturen verbreitet bis minus zehn Grad und noch darunter und in Südwestdeutschland Schnee.

Tagsüber wird es am Sonntag wieder etwas angenehmer, in der Nacht zum Montag gibt es Schneeregen. Abwechselnd Niederschläge und ein bisschen Sonne, dabei eher niedrige Temperaturen, so dürfte das Wetter in den kommenden Tagen aussehen.
(nk/dapd)