Schlafende Frau
Warum wir schlafen und was dabei genau passiert, ist noch nicht abschließend geklärt. Fest steht aber: Schlafen ist ein Grundbedürfnis wie essen und trinken. Guter Schlaf fördert unser Wohlbefinden. Er ist unerlässlich zur Regeneration der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Eine Reihe von Maßnahmen kann einen erholsamen Schlaf fördern und akute Schlafstörungen deutlich bessern:

Pflegen Sie einen geregelten Tages- und Schlafrhythmus. Stehen Sie möglichst immer etwa zur gleichen Zeit auf und gehen Sie auch zur gleichen Zeit zu Bett. Verzichten Sie auf den Mittagsschlaf und das abendliche Nickerchen vor dem Fernseher.
Wenn Sie abends schlecht abschalten können, versuchen Sie, sich mit Entspannungsmethoden, moderater körperlicher Bewegung oder anderen Hobbys einige Stunden vor dem Schlafengehen zu entspannen.
Nutzen Sie das abendliche Waschen, Zähneputzen und Umziehen als regelmäßig wiederkehrendes Schlafritual zur Einstimmung auf das Schlafengehen.
Nehmen Sie drei Stunden vor dem Zubettgehen keine großen Mahlzeiten ein und trinken Sie keine alkoholhaltigen Getränke. Nehmen Sie ca. sechs Stunden vorher keine koffeinhaltigen Getränke mehr zu sich.
Lassen Sie an warmen Sommertagen tagsüber Fenster und Vorhänge geschlossen, damit sich das Zimmer nicht aufheizt. Lüften am frühen Morgen und vor dem Schlafengehen reicht aus.
Wählen Sie zum Zudecken ein Laken oder einen leeren Bettbezug aus Baumwolle. Sie geben auch bei Hitze die fürs Schlafen nötige Geborgenheit.

Mehr Tipps zu schlaffördernden Maßnahmen bietet das Themenheft „Gesund schlafen“. Die 16-seitige Broschüre informiert außerdem über die Ur-sachen von Schlafstörungen und hilft bei der Auswahl der richtigen Matratze. Sie kann für 3,55 Euro (inkl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder für 2,05 Euro heruntergeladen werden.
 
(db)