Bank im Hochwasser
An der Spree galt dies für den Abschnitt von der Landesgrenze Sachsen bis zur Talsperre Spremberg. Noch in der Nacht zu Sonntag rechneten die Experten mit einer Überschreitung des Richtwerts für die Alarmstufe 2.

An der Schwarzen Elster galt die Hochwasser-Alarmstufe 1 für den Bereich zwischen Uebigau und der Landesgrenze Sachsen-Anhalt. Dort wurden aber wieder fallende Pegel registriert. Steigende Wasserstände gab es hingegen am Pegel Bad Liebenwerda. Ein Überschreiten des Richtwertes der Alarmstufe 1 sei dort nicht auszuschließen, hieß es vom Hochwassermeldezentrum.

Der Präsident des Landesumweltamtes, Matthias Freude, versuchte zu beruhigen: "Es handelt sich nach unserer Einschätzung um ein vorübergehendes Ereignis. Wir rechnen derzeit nicht mit einem weiteren extremen Anstieg der Wasserstände", zitierte ihn das Umweltministerium. Gleichzeitig warnte er davor, dass der starke Regen auch an kleineren Flüssen zu einem vorübergehenden Wasseranstieg führen könne.

Für Samstagnachmittag waren für Berlin und Brandenburg erneut Unwetter vorhergesagt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete mit Niederschlagsmengen bis zu 35 Liter pro Quadratmeter.

In den vergangenen Jahren hatten starke Sommer-Niederschläge immer wieder zu Hochwasser in Brandenburg geführt. 2010 überstiegen die Wasserstände der Flüsse sogar die Richtwerte der höchsten Alarmstufe 4.