Lawine
Am Wochenende wollte eine Gruppe aus 4 Personen mit Skiern an der Nordseite des Bergs Hocheis  im Berchtesgadener Land aufsteigen. Plötzlich löste sich wahrscheinlich aufgrund der gestiegenen Temperaturen eine etwa 100 Meter breite Lawine und riss 3 der Gruppe über 500 Meter in die Tiefe. Der Vierte konnte sich beherzt retten und Hilfe rufen.
Um die Verschütteten zu suchen, wurde ein Großaufgebot aus deutschen und österreichischen Bergrettern mit Hunden und einem Hubschrauber zusammengerufen. Es dauerte zwar Stunden, aber die Männer fanden die Verunglückten und befreiten sie von den Schneemassen.

Verletzt wurde nur einer wirklich, er erlitt einen Beinbruch und kam ins Krankenhaus, die anderen beiden hatten nur Schürfwunden.

Der Lawinenwarndienst Bayern warnt:

 
Der kräftige Temperaturanstieg führt zur Selbstauslösung von Nassschneelawinen. Diese können vereinzelt große Ausmaße annehmen. Daneben gibt es in den Hochlagen kleinräumig störanfällige Einwehungen.
Auch in Österreich und der Schweiz steigt die Lawinengefahr im Laufe der Erwärmung markant an.