Stau
In Deutschland starten an diesem Wochenende mit Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland drei weitere Bundesländer in die Sommerferien.
Von da an befinden sich insgesamt zehn Bundesländer und potenziell nahezu 40 Prozent aller Einwohner Deutschlands ferienmäßig auf Achse. Dies führt erneut zu dichtem Reiseverkehr auf den Autobahnen und drosselt dort das Tempo. Dafür sorgen auch zahlreiche Autobahnbaustellen, wovon es zurzeit 354 gibt. Auf mehreren Strecken muss mit teils massiven Staus und Behinderungen gerechnet werden.

Reisende sollten sich jedenfalls auf längere Fahrtzeiten einrichten. Der Club empfiehlt: „Wird der Staustress zu groß, dann lässt sich mit kleinen Aktivpausen samt Armstrecken und Kniebeugen gut dagegen ankämpfen“. Die Touristik-Experten des ACE raten, wenn möglich am frühen Sonntagvormittag in die Ferien zu starten. Andernfalls ist von Freitagnachmittag an beiden folgenden Tagen durchgehend vielfach mit dichtem Autobahnverkehr zu rechnen, lange Staus inklusive.
Für massiv erhöhtes Verkehrsaufkommen sorgen auch Deutschlands Nachbarn, wo vielerorts ebenfalls die Schulferien beginnen.

Das betrifft unter anderem den Norden und Nordwesten Hollands und ab diesem Wochenende auch ganz Österreich.
In einigen Kantonen der Schweiz geht es ebenfalls ab in die Sommerfrische. Auch der große Nachbar Frankreich startet in die Ferien. Dort wird die Reisewelle vorwiegend in Richtung Atlantik und Mittelmeer rollen.
Nach Angaben des ACE kommt es auf den Autobahnen in der Schweiz, in Österreich und in Richtung Italien und Kroatien zu teils massiven Verkehrsbehinderungen. Autofahrer, die in Frankreich auf der A7 Autoroute du Soleil, Richtung Südfrankreich unterwegs sind, müssen Verkehrsbehinderungen in Kauf nehmen.

Mit stärkeren Beeinträchtigungen des Verkehrs rechnet der ACE besonders im Bereich von Autobahnbaustellen mit verengten Fahrstreifen. „Dort herrscht auch erhöhtes Unfallrisiko; die Leute sollten in diesen Passagen deshalb besser versetzt fahren, und die Überholverbote und Tempolimits beachten“.

Vorsicht Autofahrer in Richtung Süden
 
Die beliebte Felbertauernstraße ist durch einen massiven Felsabgang weiterhin auf unbestimmte Zeit unpassierbar. Eine Umleitung ist nur weiträumig über die Brenner- oder die Tauernautobahn möglich. Laut ACE ist eine Ersatzzugangsstraße zum Südportal geplant und im Bau. Diese wird voraussichtlich ab Ende Juli nutzbar sein.