Guatemala
Das Beben hatte eine Stärke von 7,4 und ereignete sich vor der Pazifikküste Guatemalas. Das Epizentrum lag rund 160 Kilometer südwestlich der Hauptstadt in einer Bergregion nahe der Grenze von Mexiko. In 21 und 22 Staaten Guatemalas waren die Erschütterungen zu spüren und auch in den beiden Hauptstädten der Nachbarländer Mexiko und El Salvador bebte die Erde. Menschen rannten in Panik auf die Straßen.
 
Die größten Schäden verursachte das Beben im Departement San Marcos im Südwesten Guatemalas. Viele Lehmhäuser stürzten ein, Erdrutsche machten Straßen unpassierbar. Zudem sind in vielen Teilen des Landes die Telefonverbindungen unterbrochen und es gibt Stromausfälle. Laut dem Energieminister Erick Achila sollen zehntausende Haushalte ohne Strom sein.
 
Hier sehen Sie die Bilder der Katastrophe.
 
Das Erdbeben am Mittwoch war das Schwerste in Guatemala seit 1976. Damals betrug die Stärke 7,6. Über 20.000 Menschen kamen dabei ums Leben.

(ag)