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Binnen 24 Stunden würden bis zu 180 Liter pro Quadratmeter fallen, teilte die chinesische Wetterbehörde mit. Am frühen Morgen wurde "Soulik" zu einem tropischen Sturm herabgestuft, nachdem sich die Windgeschwindigkeiten verringert hatten. In der Küstenprovinz Fujian wurden noch 118 Kilometer pro Stunde gemessen, weiter im Inland waren es in der Provinz Jiangxi lediglich 58 km/h. Die Wetterbehörde erklärte, sie erwarte eine weitere Abschwächung des Sturms.
 
Aus Fujian und der angrenzenden Provinz Zhejiang waren vorsorglich eine halbe Million Menschen in Sicherheit gebracht worden. 5.500 Soldaten wurden in die Region geschickt, um Hilfsaktionen zu unterstützen. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua entwurzelte "Soulik" Bäume und beschädigte Werbetafeln. Tote oder Verletzte gab es demnach jedoch nicht.
  
In Taiwan waren durch den Taifun zuvor zwei Menschen ums Leben gekommen, 104 weitere wurden verletzt. Ein Mensch wurde vermisst. "Soulik" deckte auf der Insel Dächer ab und löste Erdrutsche aus, die Straßen blockierten. Zudem wurden wegen des Sturms 350 Flüge gestrichen.
 
  
 
Quelle/Bild: ho/nasa/afp/cn/öt