Taifun Bopha
Besonders betroffen ist die südlichste der Inselgruppe, Mindanao. Dort wütete der Taifun mit schweren Regenfällen und heftigen Windböen. Stromleitungen wurden zerstört und Dächer abgedeckt. An der Ostküste von Mindanao mussten über 40.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Staatschef Benigno Aquino rief die Bevölkerung auf, Warnungen der Behörden ernst zu nehmen.

Auf seinem weiteren Weg zieht der Taifun voraussichtlich nach Nordwesten und wird somit die philippinische Hauptstadt Manila nur streifen. Allerdings könnte er über dem Südchinesischen Meer erneut an Energie zunehmen und schließlich in China und Vietnam auf Land treffen. (Verfolgen Sie hier den Taifun!)

Durchschnittlich werden die Philippinen im Jahr von 20 Wirbelstürmen heimgesucht. Taifun „Bopha“ ist der 16. Im August sorgten mehrere Stürme für Überschwemmungen, fast hundert Menschen verloren dabei ihr Leben.
 
(ag)