Raus aus dem Schmuddelwetter und ab in die Sonne!!

Meldung vom 19.11.2012: Bei ungewöhnlich starken Turbulenzen über dem Atlantik sind 30 Insassen eines italienischen Passagierflugzeugs verletzt worden. Wie der Leiter der Pilotenabteilung von Neos Air mitteilte, verlor das Flugzeug innerhalb von zehn Sekunden gut 3.000 Meter an Höhe.

Ein Passagier, der mit Prellungen davongekommen war, sagte, der Zwischenfall habe sich ereignet, als Essen ausgegeben worden sei. Teller seien durch die Kabine geflogen und nicht angegurtete Passagiere durch die Kabine gepurzelt. Es seien "zehn Sekunden des Schreckens" gewesen.

Aber gibt es Löcher in der Luft? Klare Antwort: Nein

 
Luftloch ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die kurzfristige, zum Teil auch extreme Höhenänderung eines Luftfahrzeugs beim Durchfliegen von Fallböen, Thermik oder Leewellen, verursacht durch Schwerewellen oder deren Rotoren.
Das Luftloch hat also nichts mit abfallendem Luftdruck oder gar dem kurzzeitigen Durchfliegen eines Vakuums zu tun.
Die Passagiere eines Luftfahrzeugs spüren eine Veränderung der Kraft, mit der sie aus dem Sitz des Luftfahrzeugs gehoben oder in den Sitz gedrückt werden.
 
(dapd/Wikipedia)