Gewitter shutter
Tief ZITA erreicht heute Deutschland und schleift seine Kaltfront über uns hinweg. Wir bleiben dran und berichten, was das Tief bei uns anstellt.
 
15:28 Uhr: Die Blitzkarte zeigt mehrere Gewitter an der Grenze Baden-Württembergs zu Frankreich, die sich in den nächsten Stunden nach Deutschland verlagern. Neue Gewitteraktivität innerhalb des Landes wurde nahe Heidelberg gemeldet.
 
14:47 Uhr: Auch die Deutsche Bahn hatte vielerorts mit den heftigen Unwettern zu kämpfen. Beschädigte Oberleitungen und umgestürzte Bäume führten zu teils massiven Verspätungen, im Kreis Emmerdingen in Baden-Württemberg fielen Äste auf eine vorbeifahrende S-Bahn. Dabei wurde ein Reisender leicht verletzt.
 
14:19 Uhr: Ein weiteres großes Regengebiet zieht nun von Südwesten her über die Schweiz nach Deutschland und bringt momentan Baden-Württemberg und Bayern erneute Regengüsse. Mit dem Regen dringen auch wieder Gewitter zu uns, erste Aktivität wurde innerhalb der letzten 45 Minuten südlich von Ulm verzeichnet.
 
13:47 Uhr: Auch Tiere wurden in der vergangenen Nacht Opfer von Gewittern. In Merklingen (Baden-Württemberg) verursachte ein Blitz einen Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Betrieb. Mehr als hundert Feuerwehrleute waren im Einsatz, trotzdem brannten drei Gebäude vollständig aus, darunter auch ein Stall, in dem 15 Rinder ums Leben kamen.
 
12:40 Uhr: Camper am Bodensee haben eine unruhige Nacht hinter sich. Auf dem Campingplatz bei Sipplingen wehten Sturmböen Zelte weg, 16 Camper wurden obdachlos und mussten in Turnhallen untergebracht werden. Dixi-Toiletten in Singen wurden dort durch die Luft geschleudert.
 
11:55 Uhr: Die größten Schauergebiete sind im Moment im Osten Deutschlands unterwegs. Die Gewitter werden dort schwächer und von Westen lockern sogar die Wolken auf. Aber das ist vielleicht nur die Pause vor dem großen Knall, denn ist noch genügend Energie in der Luft und von der Schweiz ziehen auch schon weitere Schauer und Gewitter nach Süddeutschland. Wir halten Sie auf dem Laufenden! 
 
11:20 Uhr: Warum gibt es heute überhaupt so viele Schauer und Gewitter? Özden Terli erklärt es im aktuellen Wetterupdate!
 
11:05 Uhr: Bayern: Seit gestern Abend wird am Happinger-Au-See ein kleiner Junge vermisst, der beim Eintreffen eines Unwetters am Seeufer spielte. Sein Vater verständigte umgehend die Polizei, doch bis jetzt fehlt von ihm jede Spur. Insgesamt wurden bei den Unwettern in Bayern bisher 48 Menschen verletzt.
 
10:45 Uhr: Die Luft heizt sich heute in Süddeutschland noch mal richtig auf. So wurden um 10:30 Uhr schon oft Werte von über 20 Grad gemessen. Damit gewinnt die Luft genug Energie für weitere Gewitter. In der Nordhälfte ist es deutlich frischer mit rund 13 bis 16 Grad. Über der Mitte Deutschlands ist also eine Luftmassengrenze und da kann es ganz schön ungemütlich werden.
 
10:38 Uhr: Gewitter und Starkregen zogen gestern und letzte Nacht auch über das Rhein-Main-Gebiet hinweg und verursachten zahlreiche Sachschäden und Feuerwehreinsätze. 30 Mal musste die Feuerwehr in Frankfurt wegen vollgelaufener Keller ausrücken, 26 Mal war es in der Stadt Offenburg. Auch Straßen und Unterführungen wurden überflutet. Auf der A5 bei Bad Homburg verursachten die Unwetter einen Stau auf 25 Kilometern Länge. 
 
09:44 Uhr: Noch einmal Hessen: Bei einem schweren Unwetter über Nordhessen wurde gestern der Frankenauer Ortsteil Altenlotheim von einer Windhose verwüstet. Insgesamt 37 Gebäude wurden beschädigt, Bäume entwurzelt und ein Gesamtschaden von mehreren hunderttausend Euro verursacht. Die Einsatzkräfte waren Stunden im Einsatz, auch um die betroffenen Gebäude gegen eventuell nachfolgende Unwetter zu sichern. Dabei wurden drei von Ihnen während der Aufräumarbeiten verletzt.
 
09:26 Uhr: Große Regengebiete sind in den vergangenen Stunden über Deutschland gezogen. Die größten Regenmengen gab es bis jetzt in Hessen. So fielen am Hoherodskopf im Oberwald 18 Liter pro Quadratmeter innerhalb von sechs Stunden. In Bad Hersfeld und in Bad Eisenach wurden jeweils 16 Liter auf dem Quadratmeter gemessen. Auch in Neuhütten im Spessart (Bayern) kamen innerhalb von sechs Stunden knapp 17 Liter zusammen.
 
08:58 Uhr: Die meisten Niederschläge werden heute noch zwischen Karlsruhe, Main und Erzgebrige erwartet. Hier geht es zur Niederschlagsprognose.
 
08:34 Uhr: Letzte Nacht zogen kräftige Gewitter über Deutschland hinweg, die örtlich auch Starkregen, Hagel und Windböen brachten. Betroffen waren vor allem Baden-Württemberg, Bayern, das Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz:
  • Baden-Württemberg: Aus dem Landkreis Tübingen wurde ein Gewitter mit hoher Blitzaktivität von 15 bis 20 Blitzen pro Minute, stellenweise auch mehr, und Starkregen gemeldet. Örtlich gab es auch Sturmböen.
  • Rheinland-Pfalz: Um etwa halb zwei zogen mehrere Gewitter über den Landkreis Rhein-Lahn-Kreis hinweg. In Hahnstätten westlich von Koblenz schlug ein Blitz in ein Wohnhaus ein, die Feuerwehr war bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Aus Mainz wurden ebenfalls starke Gewitter mit hoher Blitzintensität und Naheinschlägen gemeldet.  
     
08:08 Uhr: Die heftigsten Gewitter gibt es aktuell am Main. Sie ziehen von Würzburg weiter nordostwärts.
 
07:55 Uhr: In der vergangenen Nacht wurde es oft hell am Himmel. Hier gibt es die aktuelle Blitzkarte.
 
07:30 Uhr: Der Temperaturunterschied ist groß. Im Norden lag der Tiefstwert bei 9 Grad, in Stuttgart bei 19 Grad.
 
07:05 Uhr: Durch den starken Höhenwind sind bei Gewittern schwere Sturmböen und örtlich Orkanböen möglich. Die hochquellenden Gewitterwolken "holen" die Böen von oben nach unten.
 
07:00 Uhr: Ordentlich Wind ist außerdem angesagt. Orkanböe: Auf der Zugspitze wurden 122 km/h gemessen. Wendelstein: 94 km/h und Feldberg im Schwarzwald 101 km/h.
 
06:30 Uhr: In der Nacht gab es bereits zahlreiche Schauer. Auf dem Regenradar sehen Sie was zurzeit los ist.