Die Igel erwachen nun im frühling aus dem Winterschlaf.

Milde Temperaturen und Regen statt Kälte und Schnee: Winter ist den kommenden Tagen nicht in Sicht. Wer sich Schnee wünscht, muss hoch hinaus. Lediglich in den Hochlagen über 1.000 Meter wird es schneien. Ansonsten bleibt es in Deutschland mit Temperaturen bis zu 10 Grad weiterhin sehr mild. Ab Mitte der Woche kann es jedoch wieder kälter werden.
Für Allergiker hat die milde Luft mitten im Winter unangenehme Folgen. In den kommenden Tagen muss bereits mit Pollenflug gerechnet werden. Erle- und Haselpollen sind normalerweise im Januar in der Vorblüte. Dieses Jahr kommt die Blütezeit zwei bis drei Woche früher.

Für die Pflanzen kann ihr frühes Wachstum im Januar gefährlich sein. Ein Kälteeinbruch hätte schädliche Auswirkungen. Auch die eine oder andere Tierart ist durch die frühlingshaften Temperaturen verwirrt. So wurden unter anderem bereits zahlreiche Igel gesichtet, die aus dem Winterschlaf erwacht und unterwegs sind.

Ungewöhnlich sind die derzeitigen Temperaturen jedoch nicht. Außerdem ist der Winter noch nicht vorbei. Für die Monatsmitte sei eine Abkühlung in Mitteleuropa zu erwarten.

Am Donnerstag und Freitag ist es unbeständig und es gibt Regen. In den Bergen sowie in Süddeutschland geht der Regen zunehmend in Schneeüber. Die Höchsttemperaturen reichen von 6 Grad im Nordwesten bis auf Werte knapp über dem Gefrierpunkt am Alpenrand.