Als Brockengespenst bezeichnet man die übergroße Projizierung des Beobachterschattens auf eine dichte Nebel- oder Wolkenwand. Der Schatten kann sich durch Wallung des Nebels gespenstisch verändern und vergrößern, ohne dass der Beobachter sich bewegt. Dieser Spuk wurde erstmals auf dem Brocken beschrieben und wird wohl aufgrund der durchschnittlich 300 Nebeltage im Jahr dort am häufigsten beobachtet. Manchmal bildet sich um den "Kopf" des Brockengespenstes eine farbige, ringförmige Leuchterscheinung, die Glorie genannt wird.