Die Unterbrechung der troposphärischen Westwinddrift durch mächtige zyklonale Kaltluftwirbel und Warmluftinseln, die aus großräumigen Vorstößen tropischer bzw. polarer Luftmassen abgetrennt werden. Dieser Unterbrechungseffekt führt zu einer vorübergehenden Windruhe in der unteren Troposphäre. Dabei können sich regionale, z.B. durch Kontinentalluft bestimmte Witterungslagen durchsetzen, bis die Westwinddrift erneut einsetzt. Cut-off-Effekte können vom Meteorologen z. B. auf der 500-hPa-Karte beobachtet werden.