Erdrotation ist die innerhalb von 24 Stunden von West nach Ost verlaufende Umdrehung der Erde um ihre eigene, aus der senkrechten geneigte Achse. Diese Drehung unterliegt bestimmten Schwankungen in ihrer Geschwindigkeit. Diese Schwankungen entstehen durch Ebbe und Flut, Verlagerungen im Erdinnern und durch meteorologische Verhältnisse auf der Erdoberfläche, sowie aufgrund der Gravitationskräfte der Sonne und des Mondes. Die Erdrotation ist die Ursache des Wechsels von Tag und Nacht. Sie hat außerdem einen großen Einfluss auf die Windsysteme der Atmosphäre und die Richtung der Meeresströmungen, da auf rotierenden Körpern die Corioliskraft wirkt.