Schwankungen des Meeresspiegels aufgrund von klimabedingten wasserhaushaltlichen Veränderungen. Während der Eiszeiten wurden riesige Wassermengen im Festlandeis gebunden, was ein Absinken des Meeresspiegels bis 130 m bewirkte. Der Wechsel von Eis- und Warmzeiten in der jüngsten Erdgeschichte hatte stets Meeresspiegelschwankungen zur Folge. So wurde die Ausdehnung der Festlandfläche immer wieder verändert. Veränderungen der Wassertemperatur der Ozeane bewirken vergleichsweise geringe eustatische Meeresspiegelschwankungen. Eine Erwärmung der gesamten Wassersäule um 0,1°C bedingt eine Erhöhung des Meeresspiegels um 60 cm.