(Auch: Hoch, Antizyklone). Gebiet, in dem der Luftdruck höher ist als in seiner Umgebung (meist über 1000 Hektopascal, hPa).

Hochdruckgebiete sind strukturell einfach gebaute Gebilde mit Auflösungstendenz, weil die Luft zum tieferen Druck hin abströmt. Im Innern herrschen schwache Winde, und die absinkende Luftbewegung führt zu Wolkenauflösung. So kann in Hochdruckgebieten häufig schönes Wetter entstehen.

Genetisch werden zwei Typen unterschieden: Thermische Hochdruckgebiete oder Kältehochs bilden sich innerhalb von Kaltluft; sie sind gering mächtig, nicht sehr beständig und nicht unbedingt schönwetterwirksam. Dynamische Hochdruckgebiete sind am Boden kalt und darüber warm.

Sie reichen mehrere Tausend Meter hoch und können außerordentlich und langanhaltend wetterwirksam sein. Sie stellen vom subtropischen Hochdruckgürtel abgeschnürte und polwärts gewanderte Zellen dar.