Windschwache Zone, auch Rossbreiten genannt, im Bereich des subtropischen Hochdruckgürtels, etwa zwischen 25 – 40 ° N und 25 – 35 ° S. In diesem Divergenzgebiet findet großräumiges Absinken statt, wobei die absinkende Luft aus Richtung Pol am Boden wieder polwärts als Westwindzone der gemäßigten Breiten fließt und die absinkende Luft vom Äquator wieder äquatorwärts als Passat fließt. Diese unbeständigen und windschwachen Zonen tragen ihren Namen „Rossbreiten“ aus der Zeit der Seefahrt. Geriet ein Segelschiff, Handels- oder Kriegsschiff in diese Zone und kam längere Zeit nicht vorwärts, so wurde an Bord das Trinkwasser knapp. Man warf somit kurzerhand die großen Wasserverbraucher wie Vieh und Pferde über Bord.