Eine Radiosonde besteht aus einem mit 4 m³ Wasserstoff gefüllten Gummiballon (800 g) und einer 30 Meter darunter befindlichen Instrumentenkapsel (650 g). Beim Aufsteigen messen die Instrumente Temperatur, Luftfeuchte und Luftdruck, die per Funk übermittelt werden. Durch Verfolgung der Sonde mittels Radar kann auch der Wind bestimmt werden. Bei Erreichen der maximalen Höhe (20 bis 30 km) platzt der Ballon, der sich um ein Vielfaches aufgebläht hat. Die Instrumentenschachtel aus Styropor fällt mit einem Fallschirm zur Erde zurück.