Auch Zwölf-Nächte genannt; Zeit zwischen dem ersten Weihnachtstag (25. Dez.) und Heiligen Dreikönigstag (6. Jan.). Also die letzten 6 Tage im alten und die ersten 6 Tage im neuen Jahr. Ihr Ende, der 5. Januar gilt als Perchtenabend. Dieser Tag wird in manchen Gegenden mit Maskenumzügen (Perchtenläufen), aber auch als Pendant hierzu mit Beweihräucherung oder Weihwasserbesprengung gedacht. Dies soll dazu dienen, die Erde zum Leben zu erwecken, damit sie fruchtbar und ertragreich sei. Den lärmenden Perchtenläufen setzte das Christentum im Mittelalter die Dreikönigsaufzüge entgegen. Allgemein verbreitet war einst der Gedanke, dass diese 12 Tage das Wetter der kommenden 12 Monate anzeigten (jeder Tag für 1 Monat). Auch dem Sonnenschein wurden Orakel-Fähigkeiten zugedacht.