Die Höhengrenze zwischen dem ganzjährig schneebedeckten und dem im Sommer schneefrei werdenden Gebiet. Ihre Lage ist von den Mitteltemperaturen und den Niederschlagsverhältnissen einer Klimazone abhängig. Sie steigt von den Polargebieten zum Äquator hin vom Meeresniveau bis über 5000 m Höhe an und erreicht in den (trockenen) Subtropen ihre maximale Höhe. Die wirkliche lokale Schneegrenze hängt stark von der Geländegestalt (Schneeablagerung, Besonnung, Beschattung) ab und kann auf nord- bzw. süd-exponierten Hängen um mehrere 100 m abweichen. Für großräumige Vergleiche wird deshalb mit der klimatischen Schneegrenze gearbeitet.