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16-Tage-Wetter: Stellt sich das zu trockene Wetter bald um?

Fr 04.04.2025 | 15:46 Uhr - Johanna Lindner
Wetter 16 Tage: Wie lange hält das trockene Hochdruckwetter?

Der Frühling ist nun in voller Fahrt. Überall blüht es und das Wetter lädt mit viel Sonne zu Aufenthalten im Freien ein. Doch es gibt auch Schattenseiten, es ist deutlich zu trocken in Deutschland.

Der Winter und der erste Frühlingsmonat März waren in Deutschland deutlich zu trocken. Es wäre im April also eigentlich langsam Zeit für etwas mehr Regen. Doch im Moment hält sich ein Hochdruckgebiet über Deutschland. Das trockene und sonnige Wetter freut uns zwar und ist gut für Ausflüge und Spaziergänge, doch auch die Dürre und die Waldbrandgefahr steigen an.

Wetter.com-Meteorologe Georg Haas schaut im aktuellen 16-Tage-Trend auf das Wetter in den nächsten Wochen. Wie lang hält das trockene Hochdruckwetter noch an?

"Es ist wirklich extrem, was derzeit an Trockenheit registriert wird. Und da kommt jetzt erst mal auch gar kein Regen. Was von der Ostsee allerdings kommt, das ist jetzt ein Schwall kalte Luft. Das ist keine so gute Nachricht für die jetzt blühenden Pflanzen, denn es drohen möglicherweise Frostschäden bei Temperaturen, die nachts unter dem Gefrierpunkt liegen", erklärt Haas für die Wetterentwicklung in den nächsten Tagen.

Zweite Aprilwoche im Osten zu kühl und zu trocken

Die Temperaturabweichungskarte des europäischen ECMWF-Modells zeigt für die Woche vom 7. bis zum 13. April normale bis im Osten Deutschlands sogar zu niedrige Werte für die Jahreszeit an.

Die Nächte werden laut dem Meteorologen kalt sein. Tagsüber, wenn die Sonne scheint, fühle es sich aber frühlingshafter an. Die Niederschlagsabweichungskarte des ECMWF-Modells zeigt für die zweite Aprilwoche zu niedrigen Niederschlag. Das Hoch wird sich also halten. Das befeuere laut Haas auch die Waldbrandgefahr in Deutschland.

Wetter stellt sich in dritter Aprilwoche um

In der Folgewoche vom 14. bis zum 20. April werde sich dem Experten zufolge die Wetterlage voraussichtlich umstellen. Das ECMWF-Modell zeigt in Westeuropa dann zu hohen Niederschlag. Auch im Südwesten von Deutschland soll dann mehr Regen fallen als gewöhnlich. Im Rest des Landes stehen die Zeichen auf durchschnittlichen Niederschlag.

Der Meteorologe erklärt, dass diese Lage durch ein Tiefdruckgebiet über Frankreich ausgelöst werde. Deutschland läge dann an der Vorderseite in wahrscheinlich relativ warme Luft.

"Dementsprechend werden die Nächte dann nicht mehr frostig sein. Aber dafür wird es eben unbeständige Momente geben. Klassisches Wachstumswetter, was gut ist für die Vegetation", erklärt der Meteorologe.

Zusammenfassung

Zunächst überwiegt trockenes Hochdruckwetter mit kalten Nächten. Tagsüber ist es im Sonnenschein frühlingshaft.

Zur Monatsmitte kommen dann die Tiefs und beenden dann das sehr sonnige und trockene Wetter. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es Mitte April zu warm sein für die Jahreszeit.

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