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Jetzt loslegen! Wieso Du keinen Garten brauchst, um Bienen zu helfen

Di 23.04.2019 | 11:05 Uhr - Sabrina Fuchs
Wenn Du ein paar Dinge beachtest, kannst Du Deinen Garten oder Balkon für Bienen freundlich gestalten. ©Shutterstock

Ab jetzt kannst Du loslegen! Nachtfröste werden immer seltener. Gärten, Balkone und Fensterbänke kannst Du jetzt freundlich für Bienen gestalten - denn die Insekten brauchen unsere Hilfe.

Bienen brauchen vielfältige, bunte Wiesen, um ausreichend Nektar zu finden und die Pflanzen zu bestäuben. Deshalb versuchen mittlerweile zum Glück viele Menschen, ihren Garten bienenfreundlich zu gestalten. Doch auch ohne Garten, dafür aber mit einem Balkon oder zumindest einer Fensterbank, kannst Du viel ausrichten.

Wieso bienenfreundliche Umgebungen in der Höhe so wichtig sind

Bienen brauchen auch in der Höhe eine für sie freundliche Umgebung. Der Grund dafür liegt in ihrem Paarungsverhalten. Der Paarungsakt der Biene findet nämlich in 10-15 Metern statt. Wer bisher also dachte, dass Bienen nur am Boden unterwegs sind, lag falsch. Viele Bienen sind auch in höheren Lagen unterwegs und freuen sich über Nahrung.

Auch wenn Du vielleicht nicht so viel Platz für Blumen und Pflanzen hast: Auch auf einem kleinen Balkon oder einer Fensterbank lässt sich Bienen, Hummeln und Schmetterlingen helfen.

Eine tolle Blume für Nützlinge stellt zum Beispiel die Sonnenblume dar. Im Video erklären wir Dir, was Du beim Anpflanzen beachten solltest:

Sonnenblumen pflanzen ist kinderleicht. Beachtest Du ein paar Tipps, kann nichts schief gehen. Die gelben Blumen sind für Insekten und Vögel eine wichtige Nahrungsquellen. Deswegen fordern wir unsere User zu einer Sonnenblumen-Challenge heraus. Mehr Infos dazu findest Du auf unserer Facebook-Seite.

Bienenfreundlicher Balkon oder Garten: Das musst Du beachten

Besonders wichtig ist, dass die Pflanzen, mit denen Du die Bienen anlockst, keine Pestizide oder Giftstoffe enthalten. Besonders verheerend sind Nervengifte aus der Gruppe der Neonikotinoide, da diese das Orientierungsvermögen und das Immunsystem der Bienen schwächen. Die Tiere finden dadurch meist nicht mehr zu ihrem Stock zurück und können von Krankheiten schneller angesteckt werden. Achte also darauf, was Du anpflanzt und womit die Pflanze in Kontakt kommt!

Bei der Auswahl der Pflanzen ist es vorteilhaft, den Tieren eine große Vielfalt zur Verfügung zu stellen. Vor allem eine Mischung mit sowohl früh, mittel als auch spät blühenden Pflanzen ist von Vorteil, damit die Tiere das ganze Jahr über Nahrung finden. Kräuter stellen eine tolle Nahrungsquelle für Bienen dar. Rosmarin blüht beispielsweise auch schon im Frühling, Salbei sogar den ganzen Sommer über. Ein toller Nebeneffekt dieser bienenfreundlichen Pflanzen ist es übrigens, dass sie nützliche Insekten wie die Bienen und Hummeln anlocken, aber unerwünschte Gäste wie Mücken und Spinnen fernhalten.

Achtung! Blumen wie Geranien sehen zwar toll und üppig aus, bieten Bienen, Hummeln und Schmetterlingen jedoch wenig Nahrung. Deshalb gibt es tolle Wildblumen-Samenmischungen, die Farbe ins Spiel bringen und ausreichend Nektar und Pollen bieten. Beerensträucher sind außerdem nicht nur für Menschen köstliche Naschquellen, sondern auch für Insekten. 

Wie sich das Wetter in den kommenden sieben Tagen entwickelt, erfährst Du im

Nach ein paar warmen Tagen erwartet uns am Wochenende ein Kaltlufteinbruch. Zuerst wird es im Nordosten kalt und im Laufe der Tage wird es dann in ganz Deutschland deutlich kühler. Zudem sinkt die Schneefallgrenze und hier und da können ein paar Schneeflocken fallen. Ansonsten stehen wir aber unter Hochdruckeinfluss, weswegen es die meiste Zeit trocken bleibt. Wann die Temperaturen wieder steigen, zeigt unser Meteorologe Martin Puchegger in der 7-Tage-Wetterprognose "Deutschland TREND".

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