Wetter am Donnerstag: Schnee und Glättegefahr im Norden und Süden

Das Wetter am Donnerstag, den 30.11.2023, bleibt in Deutschland winterlich. Der letzte Tag im November bringt vor allem an den Küsten im Norden und im Süden viel Neuschnee.
An den Küsten im Norden Deutschlands befeuert Höhenkaltluft die Entwicklung von Schneeschauern. Im Süden zieht in der Nacht zum Donnerstag das Frontensystem eines Biskayatiefs auf.
Viel Schnee und Glätte brachte in den letzten Tagen einiges an Verkehrschaos und Unfälle in großen Teilen des Landes, wie du hier in unserem Ticker nachlesen kannst: Ticker - Glättechaos in Deutschland
Der Wetterbericht für Deutschland am Donnerstag, den 30.11.2023
Im Laufe der Nacht zum Donnerstag, den 30.11.2023, lösen sich die Schneewolken im Osten größtenteils auf. Im Südwesten beginnt es hingegen zu schneien. In der feuchten Luft bildet sich örtlich Nebel. Die Temperaturminima liegen zwischen 0 Grad auf Helgoland und -11 Grad im Binnenland von Schleswig-Holstein. Es droht Glätte durch Schnee und gefrierende Nässe!
Der Donnerstag bringt in der Nordhälfte Deutschlands nach örtlichem Nebel dichtere Wolken und gebietsweise auch sonnige Abschnitte. An den Küsten gehen regional kräftige Schneeschauer nieder. Im Süden breitet sich teils starker Schneefall aus, der im Südwesten in Regen übergeht, der stellenweise gefrieren kann mit extremer Glätte. Die Temperaturmaxima liegen um den Gefrierpunkt.
Wetter in Deutschland: So geht es ab Freitag weiter
Am Freitag schneit es an den Küsten und in Sachsen teilweise. Im Süden fällt Regen, der in Schneefall übergeht. Im Westen ist es meist trocken.
Am Samstag schneit es in Sachsen, sowie im Süden und Osten Bayerns teils intensiv.
Der erste Advent am Sonntag beschert uns kaltes Winterwetter mit vereinzelten Schneeschauern.
Das ist außerdem wichtig beim Wetter
Das Tiefdruckzentrum, das am Donnerstag über der Biskaya liegt, verlagert sich nach Norditalien mit schwerem Sturm am Mittelmeer, sowie heftigen Regen- und Schneefällen in den Alpen, im Apennin und im Dinarischen Gebirge.
In den Westalpen sind oberhalb der Baumgrenze bis Samstag ein bis zwei Meter Neuschnee zu erwarten mit hoher Lawinengefahr.
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