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Unwetter

Wetter morgen am Dienstag: Örtlich Überflutungsgefahr durch Starkregen!

Mo 02.09.2024 | 08:55 Uhr - Alexander König - Quelle: wetter.com
Wetter-Update: Nasser und gewittriger Wochenstart

Gewitter und Hitze bestimmen das Wetter in Deutschland am Dienstag, den 03.09.2024. Wo die Gewitter auftreten, kann es zu starken Regenfällen kommen. Mehr dazu hier.

Von Westen her greift eine Tiefdruckrinne auf das Bundesgebiet über. In schwül-warmer bis -heißer Luft nimmt die Gewitteraktivität am morgigen Dienstag, 3. September 2024, zu. Unwettergefahr besteht in den kommenden Tagen vor allem hinsichtlich Starkregen und lokalen Überschwemmungen.

Der Wetterbericht für Deutschland am Dienstag, den 03.09.2024

Am Dienstag ziehen aus der Nacht heraus zunächst Gewitter und mitunter länger anhaltender und starker Regen im Nordwesten über die Nordsee ab. Im Tagesverlauf bilden sich dann erneut Gewitter. Dies geschieht zum einen im Mittelgebirgsraum, zum anderen an einer sogenannten Konvergenzlinie mit zusammenströmender Luft auch in der norddeutschen Tiefebene.

Durch die langsame Zuggeschwindigkeit besteht örtlich Unwettergefahr und dabei insbesondere die Gefahr von Starkregen und lokalen Überschwemmungen!

Abseits davon scheint bei wechselnder Bewölkung häufig die Sonne. Am längsten im Osten und Südosten, wo 7 bis 10 Sonnenstunden zusammenkommen. In Vorpommern werden gar bis zu 13 Stunden Sonnenschein erwartet. Die Temperaturen erreichen meist 25 bis 29, im Osten schwül-heiße 30 bis 34 Grad. 

Unser Regionalwetter bietet Ihnen neben detaillierten Informationen zur aktuellen Wetterlage natürlich auch eine Wetterprognose inklusive wichtiger Wetterparameter wie Niederschlag, Sonnenscheindauer oder Windstärke für die kommenden Tage. Ein aktueller Überblick über die zu erwartenden Temperaturen in Ihrer Region ist natürlich ebenfalls enthalten.

Wetter in Deutschland: So geht es ab Mittwoch weiter

In der Nacht zum Mittwoch (4. September) entwickeln sich im Südwesten neue und teils starke Gewitter, die bis Mittwochmittag über den Westen bis in den Norden ziehen. Dabei besteht nicht nur die Gefahr von kurzzeitigem Starkregen, gebietsweise hält der mitunter starke Regen abseits der Gewitter auch länger an. Dabei sind ebenfalls Überschwemmungen möglich. Auch Hagel und Sturmböen sind nicht ausgeschlossen.

Im Tagesverlauf entstehen in Bayern weitere teils heftige Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr! Inwiefern die Gewitter auch den Nordosten erfassen, ist aus heutiger Sicht noch unsicher, zumindest vorher scheint von der Ostsee bis nach Ostbayern länger die Sonne. Hier sind noch einmal 27 bis 35 Grad möglich, in der Westhälfte nur noch 21 bis 26 Grad.

Zweiteilung mit sonnigem und warmem Nordosten

Ab dem Donnerstag (5. September) werden die Unsicherheiten in den Wettermodellen größer. Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass ein Tief in höheren Luftschichten zunächst in den Südwesten Deutschlands abtropft und hier für kühleres und wechselhafteres Wetter mit teils kräftigen Schauern und einzelnen Gewittern sorgt, während der Nordosten in den Genuss einer Hochdruckbrücke mit viel Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen gelangt. Dann wären hier nochmal 25 bis 30 Grad möglich, während es im Westen mit 20 bis 24 Grad kühler bleibt.

Am Freitag (6. September) sieht es dann nach einer Zweiteilung mit Sonne und Wärme im Norden und Wolken, Schauern, Gewittern sowie kühlerer Luft im Süden aus. Am Wochenende gleichen sich diese Unterschiede aller Voraussicht nach an.

Nach ein paar warmen Tagen erwartet uns am Wochenende ein Kaltlufteinbruch. Zuerst wird es im Nordosten kalt und im Laufe der Tage wird es dann in ganz Deutschland deutlich kühler. Zudem sinkt die Schneefallgrenze und hier und da können ein paar Schneeflocken fallen. Ansonsten stehen wir aber unter Hochdruckeinfluss, weswegen es die meiste Zeit trocken bleibt. Wann die Temperaturen wieder steigen, zeigt unser Meteorologe Martin Puchegger in der 7-Tage-Wetterprognose "Deutschland TREND".

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