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Gartenwetter

Unsere Garteninfos im Juli

Stellen Sie im Juli die Weichen für eine gute Ernte im Obst- und Gemüsegarten.


    • Kräuter trocknen

      Während man die meisten Kräuter kurz vor der Blüte erntet, wartet man bei Oregano und Thymian, bis die hellvioletten Dolden aufgeblüht sind. Erst dann entfalten die Blätter ihr volles Aroma und bewahren es auch beim Trocknen. Ernten Sie am besten an einem sonnigen Morgen. Tipp: Sobald sich Bienen und andere Blütenbesucher einstellen, ist der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten. Es kommt dem Geschmack zu Gute, wenn Sie die Pflanzen ein bis zwei Tage vor der Ernte weniger gießen. Legen Sie die Zweige einzeln auf einen mit Gaze bespannten Rahmen oder hängen Sie die Kräuter in kleinen Bündeln an einem schattigen, warmen Ort zum Trocknen auf. Nach fünf bis sieben Tagen können Sie die trockenen Blätter abstreifen und in Schraubgläsern aufbewahren.

    • Rosmarin durch Stecklinge vermehren

      Rosmarin lässt sich leicht durch Stecklinge vermehren. Schneiden Sie im Juli einige Triebspitzen ab, entfernen Sie die unteren Blättchen und stecken Sie die Stecklinge in eine Anzuchtkiste mit einem feuchten Torf-Sand-Gemisch. Decken Sie die Kiste mit einer transparenten Kunststoffhaube ab, aber lüften und Sie regelmäßig und halten Sie die Stecklinge gleichmäig feucht. Innerhalb weniger Wochen bilden sie neue Wurzeln und beginnen zu wachsen. Die Triebspitze sollten Sie beim Vereinzeln in Töpfe gleich entfernen, damit die jungen Pflanzen sich gut verzweigen.

    • Salatspitzen pflücken

      Erntet man beim Neuseeländer Spinat laufend die jungen Triebspitzen, treiben aus den Blattachseln ständig neue junge Blätter aus. Die Ernte lässt sich so bis in den Herbst verlängern. Tipp: Arbeiten Sie rund um die Pflanzen alle 14 Tage etwas Gemüsedünger ein.

    • Salat: Tipps gegen das Schießen

      Viele Kopf- und Pflücksalate bilden bei sommerlicher Hitze vorzeitig Blütenstände. Um dieses sogenannte Schießen zu verhindern, sollten Sie für die Sommeraussaat von Salat einen möglichst kühlen Platz auswählen und diesen bei Bedarf mit Vlies schattieren. Säen Sie am besten abends aus und gießen Sie das Saatbeet mit kaltem Wasser an.

    • Kartoffeln ernten

      Frühkartoffeln erntet man nach Bedarf. Solange das Laub noch grün ist, wachsen die Knollen im Boden weiter und der Ertrag steigt. Warten Sie allerdings mit der Ernte nicht bis zum Vergilben der Blätter, da die Kartoffeln sonst ihren frischen Geschmack verlieren. Häufeln Sie die Pflanzen regelmäßig an und halten Sie das Beet unkrautfrei.

    • Erntezeit für Sommergemüse

      Bis Ende Juli sind verschiedene Sommergemüse erntereif, unter anderem Kopfsalat, frühe Kohlrabi, Möhren, Zwiebeln und Schalotten sowie Stangenbohnen. Ernten Sie Gemüse grundsätzlich nicht zu spät, damit es zart bleibt und sein intensives Aroma behält.

    • Bohnen aussäen: Letzter Termin

      Der letzte Aussaattermin für Buschbohnen ist Mitte Juli. Damit sind die Pflanzen eine ideale Folgekultur für Frühkartoffeln und Kohlrabi. Meiden Sie hingegen Beete, auf denen im vergangenen Jahr Bohnen oder Erbsen gestanden haben. Säen Sie die Bohnen am besten in drei bis fünf Zentimeter tiefen Rillen aus und bedecken Sie sie ganz dünn mit Erde. Sobald die Bohnen keimen, werden die Rillen geschlossen. Wichtig: Die flachwurzelnden Pflanzen müssen von der ersten Blüte an regelmäßig gewässert werden, sonst bringen sie nur wenig Ertrag.

    • Gemüsebeete hacken

      Mit der Hacke bekämpfen Sie in Ihren Gemüsebeeten nicht nur das Unkraut - Sie schützen den Boden durch regelmäßiges Hacken auch vor dem Austrocknen. Das Gerät zerstört die feinen Wasserkanäle (Kapillare) in der obersten Erdschicht und senkt so die Verdunstung. Hacken Sie am besten nach längeren Regenfällen, wenn der Boden besonders viel Wasser aufgenommen hat und die Oberfläche verschlämmt ist.

    • Tomaten und Gurken regelmäßig wässern

      Tomaten und Schlangengurken besitzen große weiche Blätter und sind deshalb ausgesprochen durstig. Ausgewachsene Pflanzen im Garten oder Gewächshaus brauchen bei Trockenheit und hohen Temperaturen täglich mindestens zehn Liter Wasser.

    • Kompost umschichten

      Nutzen Sie das warme Sommerwetter, um Ihrem Kompost noch einmal richtig einzuheizen, damit die Rotte bis zum nächsten Frühjahr abgeschlossen ist. Schichten Sie das halb verrottete Material am besten in einen zweiten Behälter um, so dass die weniger stark zersetzten äußeren Schichten ins Innere gelangen. Den Erfolg dieser Maßnahme können Sie mit einem Kompostthermometer messen, denn nach dem Umschichten sollte die Kerntemperatur noch einmal deutlich steigen. Nährstoffarme Pflanzenabfälle wie beispielsweise Stroh oder gehäckselten Strauchschnitt können Sie mit Kompostbeschleuniger oder etwas Hornmehl anreichern, um die Rotte zu beschleunigen. Gesteins- oder Algenmehl liefern den Mikroorganismen die nötigen Spurenelemente.

    • Blumenkohl schattieren

      Damit der Blumenkohl möglichst lange appetitlich weiß bleibt, sollten Sie die Blume jetzt vor starker Sonneneinstrahlung schützen. Knicken Sie dazu einfach die großen äußeren Blätter um und legen Sie sie über die Knospen. Bei Bedarf können Sie die Blätter mit einem Zahnstocher fixieren: Durchstoßen Sie die Enden der gegenüberliegenden Blätter damit kurz vor der Mittelrippe von oben nach unten und stechen Sie ihn auf der anderen Seite wieder nach oben durch.

    • Rückschnitt für Auberginen

      Kappen Sie bei Auberginen die Spitze des Mitteltriebs, sobald die ersten Fruchtansätze erkennbar sind. Anschließend werden auch die Seitentriebe etwa zwei bis drei Blätter oberhalb der Frucht entspitzt. Damit die Früchte gut ausreifen und nicht zu klein bleiben, sollte jede Pflanze maximal fünf Seitentriebe tragen, alle übrigen werden am Haupttrieb abgeschnitten.

    • Möhren für die Herbsternte aussäen

      Anfang Juli ist der letzte Termin für die Möhrenaussaat. Die Samen keimen im warmen Boden viel schneller als im Frühjahr und bilden besonders zarte Wurzeln. Säen Sie am besten Sorten mit kurzer Kulturzeit wie beispielsweise 'Milan' oder 'Fynn'. Eine Markiersaat mit Radieschen ist im Sommer wegen der kürzeren Keimzeit nicht erforderlich, stattdessen sollten Sie ein paar Dillsamen untermischen. Der bewährte Mischkulturpartner verbessert das Aroma der Möhren und passt auch in der Küche gut zu Möhrensalat oder -gemüse. Wichtig: Decken Sie das Beet bis Ende August mit einem Kulturschutznetz ab, denn so lange ist die Möhrenfliege noch auf der Suche nach einem Eiablageplatz.

    • Quitten pflegen

      Quittenbäume haben ein flaches Wurzelwerk, deshalb sollte man unter den Bäumen nicht hacken oder graben. Nach einer Kompostgabe im Frühjahr ist eine weitere Düngung nicht erforderlich. Ein zu hohes Nährstoffangebot kann die Fruchtqualität sogar mindern.

    • Birnen vor Fraßschäden schützen

      Frühe süße Birnensorten und Nashi-Birnen werden oft von Vögeln oder Wespen angefressen. Wenn Sie die schönsten Früchte kurz vor der Reife mit Tüten aus Butterbrotpapier umhüllen, verhindern Sie nicht nur diesen Schaden, sondern halten auch Obstmaden fern. Außerdem bilden die Früchte eine zartere Schale aus.

    • Sauerkirschen mit Stiel halten länger

      Die Sauerkirsche 'Gerema' ist selbstfruchtbar - das heißt, sie braucht für einen reichen Ertrag keinen zweiten Kirschbaum in ihrer Nähe, der für die Befruchtung der Blüten sorgt. Je mehr Sonne die Früchte bekommen, desto aromatischer sind sie. Pflücken Sie die Kirschen für die sofortige Verwendung oder zum Einfrieren ohne Stiel. Früchte, die noch aufbewahrt werden, erntet man besser mit Stiel.

    • Himbeeren mulchen

      Himbeeren lieben als Waldpflanzen einen humusreichen, kühlen und gleichmäßig feuchten Boden. Deshalb sollten Sie Ihre Beete jetzt mit einer Mulchschicht vor dem Austrocknen schützen. Als Mulchmaterial eignet sich eine Mischung aus gehäckseltem Strauchschnitt und angetrocknetem Rasenschnitt sehr gut. Nach der Ernte können Sie die Beerensträucher außerdem nicht mehr so oft gießen.

    • Erdbeeren: Pflege nach der Erntezeit

      Nach der Ernte benötigen Erdbeeren etwas Pflege, damit sie sich regenerieren können. Kappen Sie alle Ausläufer und schneiden Sie die alten, fleckigen Blätter dicht über dem Boden ab. Das sogenannte Herz der Staude sollte erhalten bleiben. Lockern Sie den Boden, ohne die Wurzeln zu beschädigen. Zwei bis drei Liter Kompost pro Quadratmeter oder ein organischer Beerendünger fördern den Austrieb gesunder Blätter und die Anlage von Blütenknospen für die nächste Saison. Tipp: Wollen Sie eigene Jungpflanzen gewinnen, sollten Sie das Laub erst nach dem Verpflanzen der Ausläufer entfernen.

    • Erdbeeren: Neue Beete anlegen

      Nach dem dritten oder vierten Erntejahr sollten Sie Ihre Erdbeeren durch neue Pflanzen ersetzen. Ab Mitte Juli müssen Sie die neuen Beete anlegen, damit die Pflanzen rechtzeitig zur neuen Saison tragen. Wichtig: Wechseln Sie unbedingt den Standort, um Bodenmüdigkeit vorzubeugen. Die Erde sollte mit reichlich Kompost oder gut verrottetem Kuhmist angereichert werden. Die neuen Erdbeeren dürfen Sie nur so tief setzen, dass sich das Herz der Pflanzen über der Erdoberfläche befindet.

    • Weinreben: Ranktriebe stutzen

      Die Trauben der Weinreben brauchen zum Ausreifen vor allem viel Sonne. Schneiden Sie deshalb die Ranktriebe so kräftig zurück, dass möglichst kein Schatten auf die Früchte fällt. Faustregel: Jeden Trieb am vierten bis fünften Blatt hinter der letzten gut entwickelten Traube abschneiden.

    • Äpfel: Minderwertige Früchte entfernen

      Die Fruchtqualität der Äpfel lässt sich im Juli in der Regel schon gut abschätzen. Entfernen Sie frühzeitig alle Früchte, die zu klein, schorfig, angefressen oder beschädigt sind. Denn: Je geringer der Behang ist, desto besser entwickeln sich die übrigen, gesunden Früchte.

    • Apfelbäume gießen

      Wenn bei frühen Apfelsorten wie 'Klarapfel' oder 'Sommerred' die Früchte platzen, ist meist eine schwankende Wasserversorgung schuld. Wässern Sie in längeren Trockenperioden alle paar Tage durchdringend. Vormittags können Sie dabei auch die Blätter benetzen, abends nur in Bodennähe gießen.

    • Obstbäume: Baumscheiben freihalten

      Wenn Ihre Obstbäume im Rasen wachsen, sollten Sie Baumscheiben mit mindestens einem Meter Durchmesser gras- und unkrautfrei halten. Speziell schwach wachsende Obstbäume leiden sonst schnell unter Wasser- und Nährstoffmangel, weil die Wurzelkonkurrenz zu groß ist. Tipp: Im Fachhandel sind runde Mulchmatten aus Kokosgeflecht erhältlich, die einfach um die Stämme gelegt werden.

    • Pfirsichbaum: Krone kompakt halten

      Lichten Sie Ihren Pfirsichbaum bei Bedarf gleich nach der Ernte aus. Die Bäume sollten nicht höher als drei Meter werden, sonst besteht Bruchgefahr. schneiden Sie lange aufrechte Triebe daher rechtzeitig auf flachere Seitentriebe zurück oder nehmen Sie sie ganz aus der Krone heraus.

    • Rote Johannisbeeren auslichten

      Auch Rote Johannisbeeren werden am besten gleich nach der Ernte ausgelichtet, indem man die ältesten, abgetragenen Äste bodennah entfernt und die entsprechende Anzahl neuer Fruchttriebe nachzieht.

     
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