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Klima

Wochenwetter: August-Endspurt mit Hitze, Gewittern und drückender Schwüle

Di 27.08.2024 | 16:12 Uhr - Alexander Marx
7-Tage-Wetter: Weit über 20 Grad! Wo sich Hochdruck durchsetzt

Mit dem August geht in dieser Woche der meteorologische Sommer zu Ende. Das Wetter zeigt sich dabei auch noch einmal sommerlich, von fast allem ist etwas dabei. Das Wochenwetter im Überblick.

Das Wetter in Deutschland fährt in dieser Woche mal wieder Achterbahn. In den kommenden Tagen legt die Hitze zwar ordentlich zu, doch mit den steigenden Temperaturen steigt auch die Gefahr von Gewittern wieder an. 

Am Dienstag unter Hochdruckbrücke viel Sonnenschein

Am Dienstag (27. August) befinden wir uns unter dem Einfluss einer mächtigen Hochdruckbrücke namens PIET, die sich von den Kanaren über den Golf von Biskaya und die Bucht von Biskaya bis weit nach Osteuropa erstreckt. In weiten Teilen Deutschlands scheint daher die Sonne.

Allerdings gibt es eine Ausnahme im Südosten zwischen den Alpen und Niederbayern, wo sich hochnebelartige Wolken halten. Diese erschweren es dort der Sonne, sich im Tagesverlauf durchzusetzen, während wir sonst verbreitet mit 10 bis 14 Sonnenstunden rechnen können, was astronomisch gesehen das Maximum für diese Jahreszeit darstellt. Besonders in den höheren Lagen ist die UV-Belastung sehr hoch.

Die Temperaturen am Dienstag liegen verbreitet zwischen 23 und 29 Grad.

Hitzeschub zur Wochenmitte

Danach folgt ein weiterer Hitzeschub, der uns bis Donnerstag (29. August) Höchstwerte von bis zu 35 Grad beschert. Die Schwüle nimmt zur Wochenmitte ebenfalls deutlich zu, am Donnerstag wird sie teilweise sogar sehr stark sein.

Bei Hitze schlafen viele Menschen schlechter. Vor allem im Dachgeschoss können die Temperaturen unerträglich werden. Doch es gibt Tipps, mit denen das Schlafen leichter fällt.

Dementsprechend solltest du viel trinken und deine Outdoor-Aktivitäten einschränken.

Kaltfront bringt ab Donnerstag kräftige Gewitter in Deutschland

Mit der zunehmenden Schwüle steigt auch die Gefahr von Gewittern merklich an. Eine Kaltfront nähert sich am Donnerstag aus Nordwesten und bringt vom Niederrhein bis hoch nach Norddeutschland verbreitet kräftige Schauer und Gewitter mit sich.

Zuvor wird es im Osten noch einmal brütend heiß mit Temperaturen von bis zu 35 Grad. Im Süden bleibt es ebenfalls heiß bei 33 Grad, aber hier besteht nur eine geringe Gefahr für Wärmegewitter, die sich hauptsächlich über dem Bergland bilden könnten.

Temperaturen im Norden sinken

Am Freitag (30. August) erstreckt sich die Kaltfront mit schauerartigem Regen und eingelagerten Gewittern über die Landesmitte und kommt entlang der Mosel, des Mains und des Erzgebirges zum Liegen. Hinter dieser Front, in Richtung Nordsee, zeigt sich die Sonne bei Temperaturen von 20 bis 25 Grad bereits wieder häufiger. 

Ihr hört sicher oft in den Wetterberichten etwas von einer Kaltfront, doch wie entstehen diese Kaltfronten und was genau ist das? Das erfahrt ihr in diesem Video.

Davor bleibt es in Baden-Württemberg und Bayern mit Temperaturen von bis zu 33 Grad nochmals richtig heiß. Während es im Süden noch einmal heiß wird, geht es weiter bergab mit den Temperaturen, was ein leicht herbstliches Gefühl aufkommen lässt. Uns steht also ein turbulenter Wetterwechsel bevor - mal wieder.

Wochenendwetter mit großer Schwüle im Süden

Am Samstag (31. August) bleibt die Kaltfront mit Schauern und Gewittern weiterhin über der Mitte Deutschlands. Im Süden herrscht immer noch schwülheiße Luft mit Höchsttemperaturen von bis zu 33 Grad, während es im Norden bei 18 bis 23 Grad freundlich, aber deutlich kühler weitergeht. In der aufgeheizten Luft im Süden drohen lokal heftige Gewitter.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch für den Start in den September am Sonntag ab. Die Schauer und Gewitter werden in der Landesmitte sowie im Westen und Süden zahlreicher. Im Norden bleibt es überwiegend sonnig, die Temperaturen steigen dort leicht auf 19 bis 25 Grad an. In der Südhälfte wird schwüle Hitze mit Temperaturen von bis zu 33 Grad erwartet.

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